Neueste Beiträge
Erste Seite | « | 1 ... 94 | 95 | 96 | 97 | 98 ... 476 | » | Letzte
Die Suche lieferte 4760 Ergebnisse:
Prinzip Hoffnung - polis-Presseschau
von redaktion am 21.06.2011 08:32
Presseschau vom 21.06.2011

Mitarbeiter des staatlichen Stromversorgers DEI protestieren gegen die geplante Privatisierung.
Prinzip Hoffnung
Die EU-Finanzminister haben noch keine Entscheidung für weitere Griechenlandhilfen getroffen. Die Griechen sollen erst, per Parlamentsbeschluss, die an das Hilfspaket geknüpften Reformen akzeptieren. Derweil schwächt sich die Forderung des deutschen Finanzministers nach Gläubigerbeteiligung zu einer "freiwilligen" Leistung ab und Wolfgang Schäuble ergibt sich dem Prinzip Hoffnung.

fr-online.de
Die Zitterpartie dauert an
... Das war so nicht erwartet worden: Die Finanzminister der Euro-Zone halten die nächste Tranche in Höhe von zwölf Milliarden Euro für das krisengeschüttelte Griechenland noch zurück.
Das Land „muss selbst die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die nächste Tranche, so wie es vereinbart worden ist, ausgezahlt werden kann“, begründete Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) die zögerliche Haltung der Ressortchefs. „Dass wir Schwierigkeiten haben, jetzt schon das Geld zu überweisen, liegt ja an Griechenland.“ ...

faz.net
Denn sie wissen, was sie tun
Opposition und Gewerkschaften in Griechenland werfen der Regierung vor, sie habe das Land dem „Diktat“ der EU und des IWF ausgeliefert. Sie sind gegen den Sparkurs, weil sie fest darauf bauen, dass die Europäer Griechenland so oder so helfen werden. ...

spiegel.de
Euro-Retter gehen volles Risiko
Zuckerbrot und Peitsche: Die Euro-Finanzminister wollen Griechenland neue Milliarden überweisen - aber nur, wenn das Parlament in Athen dem geplanten Mega-Sparpaket zustimmt. Das Vorgehen ist extrem riskant, denn im Ernstfall würde das Land wohl wirklich pleite gehen. ...

taz.de
Koalition hofft auf spendable Banken
... Noch schmerzhaftere Einschnitte für Staat und BürgerInnen sind die Bedingung für weitere Hilfen, so lautet die Botschaft der Regierung. Auch gegenüber den Banken schlug Finanzminister Schäuble härtere Töne an. Zwar solle die Beteiligung von Banken und Versicherungen auf freiwilliger Basis geschehen. "Auf der anderen Seite muss es natürlich auch zu einem Ergebnis führen." Das sei der "schmale Grat", auf dem sich die Verhandlungen nun bewegten. ...
Foto: fr-online.de/dpa
Atom-Konzerne mit Atomenergie-Verbot im Grundgesetz stoppen
von redaktion am 20.06.2011 14:19
Klagewütige Atom-Konzerne mit Atomenergie-Verbot im Grundgesetz stoppen

Menzner
Berlin (rdp). „Die Ankündigung der Atomwirtschaft, den Atomausstieg mit einer Verfassungsklage kippen zu wollen, ist dreist und menschenverachtend“, so Dorothèe Menzner, energiepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zu den aktuellen Meldungen, dass von den großen Stromkonzernen bereits Spitzenanwälte mit der Vorbereitung von Verfassungsklagen gegen die Bundesregierung beauftragt worden sind. Menzner weiter:
Die Drohung der Atomwirtschaft macht deutlich, nur wenn der Atomausstieg im Grundgesetz steht, ist er unumkehrbar. Nur so kann dem Treiben der Atombosse ein wirksamer Riegel vorgeschoben werden. Wenn die Kanzlerin eine konstruktive Debatte über die Energieversorgung der Zukunft will, muss sie die destruktiven Kräfte der Atom-Lobby stoppen. Nachdem inzwischen sowohl aus der SPD als auch von den Grünen der Vorschlag der Linken unterstützt wird, ein Verbot der Atomenergie ins Grundgesetz zu bringen, müssen FDP und Union endlich springen.“
Die Gier der Vier - polis-Presseschau
von redaktion am 20.06.2011 08:51
Presseschau vom 20.06.2011

Atomkraftwerk Biblis: Bald Streit vor dem höchsten Gericht?
Die Gier der Vier
E.on, RWE, EnBW und Vattenfall holen zum ganz großen Gegenschlag aus. Mit einer Verfassungsklage wollen sie den Atomausstieg kippen. Zumindest aber eine zweistellige Milliardensumme einklagen. In einem Gutachten entdecken die beauftragten Verfassungsrechtler gleich einen doppelten Verstoß gegen das Grundgesetz. Vor allem sehen sich die Monopolisten um garantierte Restrommengen für AKWs betrogen.

fr-online.de
Konzerne wollen Gesetz zum Atomausstieg kippen
... Die großen Stromkonzerne in Deutschland bereiten nach Informationen des „Spiegel“ Verfassungsklagen gegen die Bundesregierung vor, um das Gesetz zum Ausstieg aus der Atomkraft zu kippen. Außerdem prüften sie milliardenschwere Schadenersatzforderungen, berichtete das Magazin am Sonntag vorab aus seiner neuen Ausgabe. Für die Klagen hätten die Konzerne bereits namhafte Anwaltskanzleien engagiert und Gutachten erstellen lassen. ...

faz.net
Versorger planen Verfassungsklage gegen Atomausstieg
... Der Verfassungsrechtler und frühere CDU-Politiker Rupert Scholz sowie der Verwaltungsrechtler Christoph Moench sehen in dem Gesetzespaket der Regierungskoalition gleich einen doppelten Verstoß gegen das Grundgesetz. Das Verbot, acht der Reaktoren wieder hochzufahren, und die Verkürzung der Restlaufzeiten für alle anderen Meiler verletzen ihrem Gutachten zufolge sowohl das Grundrecht auf Eigentum wie auch die Berufsfreiheit. ...

spiegel.de
Mit Top-Anwälten gegen Merkels Atomkurs
... Die Stromkonzerne bereiten Verfassungsklagen gegen die Bundesregierung vor, um das Atomgesetz zu kippen und anschließend milliardenschwere Schadensersatzforderungen stellen zu können. Nach SPIEGEL-Informationen haben die Unternehmen namhafte Anwaltskanzleien und Top-Gutachter engagiert. ...

sueddeutsche.de
Atomkonzerne planen Entschädigungsklage
... Das Wirtschaftsministerium entgegnet dem Bericht zufolge, das Eigentum der Konzerne sei gewahrt. Die Reststrommengen könnten ja flexibel genutzt, von älteren auf neue Anlagen übertragen oder sogar verkauft werden - wobei dies in der Kürze der Zeit schwierig werden könnte. ...
Foto: sz.de/dpa
Sie liefern
von polis am 19.06.2011 19:57
Die Berliner Zeitung zu den Steuervorschlägen der FDP:
Berlin (rdp). Neue Themen wollte der jungdynamische Rösler anpacken, die Bildungspolitik beispielsweise. Schrittmacher der schwarz-gelben Koalition wollte die FDP ab sein, die Freien Demokraten werden jetzt "liefern", so versprach es der Parteichef. Stattdessen erlebt man in diesen Woche eine Partei, die angesichts dramatisch sinkender Umfragewerte erneut auf die klassischen FDP-Themen setzt, um wenigstens die liberale Stammklientel als Wähler zu retten. Dabei geht es nicht nur um die Forderung nach raschen Steuersenkungen noch in dieser Wahlperiode. Rösler versuchte zudem im Interesse der Industrie, den Atomausstieg zu strecken. Auch war er es, der ein Atomkraftwerk als "Kaltreserve" ins Gespräch brachte. Gesundheitsminister Daniel Bahr umschmeichelt derweil die Ärzte und schafft gegenwärtig die gesetzliche Basis dafür, dass die niedergelassenen Mediziner und die Zahnärzte in den kommenden Jahren deutliche Honorarsteigerungen bekommen können. So sieht also die neue FDP aus - genauso wie die alte.
Keine Netzsperren in der Türkei - Solidarität mit Protestierenden
von redaktion am 18.06.2011 14:22
Böhning: Keine Netzsperren in der Türkei - Solidarität mit Protestierenden
Berlin (rdp). Zu den heutigen Protesten von tausenden jungen Türkinnen und Türken gegen die Internetfilter-Verordnung der türkischen Regulierungsbehörde BTK erklären der netzpolitische Sprecher der SPD, Björn Böhning, und der Gesprächskreis Netzpolitik des SPD-Parteivorstands:
Die Proteste von Zehntausenden in 40 Städten der Türkei und mehreren hunderttausend Menschen in sozialen Netzwerken in den vergangen Wochen und am heutigen Samstag zeigen, dass die türkische Zivilgesellschaft diese Bevormundung als nicht hinnehmbaren Eingriff in ihre Privatsphäre und freie Entfaltung betrachtet.
Aktuell sind in der Türkei nach Zahlen der Organisation Reporter ohne Grenzen bereits circa 7000 Webangebote blockiert. Teilweise aufgrund von Worten wie „Geständnis“ oder „gay" in Internet-Domainnamen. Die Türkei ist ein integraler Bestandteil eines freien und geeinten Europas. Gerade deshalb sind wir besorgt über die Filtervorschrift der türkischen Regulierungsbehörde BTK. Insbesondere die gesetzliche Vorgabe, anonymen Internetzugang vollständig zu unterbinden, ist mit dem Grundrecht auf
freien und ungehinderten Informationszugang nicht vereinbar.
Gerade vor der Hintergrund, dass auch in Deutschland bereits Websperren und -filter gesetzlich eingeführt werden sollten und den damit verbundenen äußerst negativen Erfahrungen, warnen wir die türkischen Behörden eindringlich vor einem ähnlichen Vorhaben.
Der OSZE-Beauftragte für Pressefreiheit kommt zu dem Schluss, dass die geplanten Filter eine Gefahr für die globalen freien Informationsströme darstellen und warnt eindringlich davor, der türkischen Bevölkerung das Recht auf unabhängigen Zugang zu Informationen zu rauben. Wir erklären uns daher solidarisch mit den zivilgesellschaftlichen Kräften in der Türkei, die gegen diese Form der Internetzensur protestieren.
Ebenso appellieren wir an die türkische Regierung, den 22. August 2011 nicht zu einem traurigen Tag für die Freiheit zu machen und den offenen Dialog über kulturelle Werte einer selbstbewussten türkischen Bevölkerung zu überlassen. Wir lehnen jede Art von privaten und staatlichen Zensur-Eingriffen ab. Internetzugänge müssen frei von jedweder willkürlichen Filterung bleiben. Das Recht auf anonyme Unterrichtung und ungefilterte Kommunikation im Internet ist ein wichtiges Gut, das nachhaltig geschützt werden muss."
Rechnungsprüfer kritisieren Promi-Freikarten für Bayreuther Festspiele
von redaktion am 18.06.2011 12:18
Rechnungsprüfer kritisieren Promi-Freikarten für Bayreuther Festspiele
Düsseldorf/Berlin (rdp) - Der Bundesrechnungshof hat die Vergabe von Gratis-Eintrittskarten und festen Kartenkontingenten an Politiker und Prominente für die Bayreuther Festspiele scharf kritisiert. Das geht aus einem Bericht der Behörde an den Haushaltsausschuss des Bundestages hervor, der der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagausgabe) vorliegt. Demnach gelangten 2010 nur 40 Prozent der Eintrittskarten in den freien Verkauf, bei Premieren waren es sogar nur 16 Prozent. Der Rest wird als Freikarten oder feste Kontingente an Politiker, Sponsoren und Prominente aus Wirtschaft und Gesellschaft vergeben. Die Kontingentierung "sei mit den Förderzielen nicht vereinbar", heißt es in dem 18-seitigen Bericht der Rechnungsprüfer. Der Bund hält 25 Prozent an der Bayreuther Festspiele GmbH. Alleine 2650 von insgesamt 57.000 Karten seien im vergangenen Jahren gratis vergeben worden, listet der Bericht auf. Die Nachfrage nach den Eintrittskarten für die Wagner-Festspiele liege aber regelmäßig um das sechs- bis siebenfache höher als die Kartenkontingente. Die Notwendigkeit von Freikarten sollte daher "kritisch geprüft" und die Vergabe schriftlich geregelt werden, schlagen die Rechnungsprüfer vor. Der zuständige Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) müsse die Förderziele präzisieren und eine aussagefähige Erfolgskontrolle einführen. Als Negativbeispiele listet die Behörde feste Kontingente für Sponsoren und eine Gewerkschaft an.
Deutsch-Französicher Pakt gegen Steuerzahler
von redaktion am 18.06.2011 11:52
Deutsch-Französicher Pakt gegen Steuerzahler

Schlecht
Berlin (rdp). "Das Unentschieden zwischen Merkel und Sarkozy ist ein Sieg für die Finanzhaie und eine krachende Niederlage für die Steuerzahler. Merkel und Sarkozy sind eine Gefahr für den inneren Frieden in Europa", kommentiert Michael Schlecht die deutsch-französische Einigung auf eine freiwillige Umschuldung. Der Chefvolkswirt der Bundestagsfraktion DIE LINKE weiter:
Es gibt nur eine sinnvolle Lösung der Schuldenkrise: Die Finanzmärkte müssen entwaffnet und die Vermögenden zur Kasse gebeten werden. Eine Europäische Bank für öffentliche Anleihen könnte Griechenland ohne Umweg über die Geschäftsbanken günstig refinanzieren. Dies würde eine geordnete Umschuldung ohne Erpressung durch Wucherzinsen ermöglichen. Eine europaweite Vermögensabgabe könnte die verbleibenden Risiken für die öffentliche Hand begrenzen und einen Marshall-Plan für Krisenstaaten finanzieren. Wer sich an die Finanzhaie nicht ran traut riskiert einen Tsunami für Europas Demokratie."
Steuer gegen Armut - Offener Brief der Kampagne
von redaktion am 18.06.2011 11:03
Steuer gegen Armut - Offener Brief der Kampagne
Mit dem nachfolgenden Offenen Brief an die neu gewählte Bundesregierung begann am 17.10.2009 die Kampagne "Steuer gegen Armut". Der Brief ist bis heute inhaltliche Grundlage für die Forderungen und die Zusammenarbeit der Kampagnenträger, ebenso war dieser Offene Brief der Grundtext für die breit unterstützte Petition der Kampagne.
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel,
sehr geehrter Herr Seehofer,
sehr geehrter Herr Dr. Westerwelle,
wir, die Unterzeichner, fordern die Bundesregierung auf, eine Finanztransaktionssteuer einzuführen und dafür einzutreten, dass sie auch von anderen Ländern umgesetzt wird. Die Finanztransaktionssteuer ist nicht nur ein Beitrag zu mehr Stabilität auf den Finanzmärkten, sondern generiert auch finanzielle Mittel, die für die globale Armutsbekämpfung verwendet werden können. Wir begründen unsere Forderung wie folgt:
Mehrfach seit Anfang der 1970er Jahre war Spekulation bereits Mit-Ursache von Finanz- und Bankenkrisen. Spekulation war auch mitverantwortlich für die globale Nahrungsmittel- und Rohstoffkrise 2008 sowie die gegenwärtige Weltwirtschaftskrise. Weitere Ursachen für die genannten Krisen sind u.a. die zunehmende Komplexität der Finanzprodukte und die Geschwindigkeit, mit der Finanztransaktionen heutzutage abgewickelt werden.
Die Folgen der Krisen sind weltweit sehr ungleich verteilt. Zwar leiden auch reiche Staaten darunter. Doch sie können Milliarden US$ aufwenden, um die Krisenfolgen aufzufangen. Die meisten Entwicklungsländer hingegen leiden unter Einbrüchen bei ausländischen Direktinvestitionen, im Export, Rohstoffverkauf und Tourismus, bei Rücküberweisungen von Migranten und der Entwicklungshilfe. All dies gefährdet den Zeitplan zur Erreichung der Millenniums-Entwicklungsziele.
Für diese beiden Problemfelder gibt es aber ein geeignetes Mittel: Eine Finanztransaktionssteuer, die über die von James Tobin 1972 vorgeschlagene Devisentransaktionssteuer hinausgeht und alle spekulationsrelevanten Finanztransaktionen einbezieht. Eine solche Steuer kann EU- und weltweit umgesetzt werden. Bis dies der Fall ist, sollen auf nationaler Ebene vorbereitende Schritte unternommen werden, z.B. unterstützende parlamentarische Entschließungen oder die Einführung einer Börsenumsatzsteuer.
Eine Finanztransaktionssteuer hätte aus unserer Sicht etwa folgende Vorteile:
Die Einführung einer solchen Steuer wäre an sich schon ein Erfolg, weil alle Länder von einer stabileren Weltfinanz- und Wirtschaftsordnung profitieren. Darüber hinaus würde die Steuer gleichzeitig national ein- bis zweistellige, global aber dreistellige Milliardenbeträge generieren, die zur Umsetzung der Millenniums-Entwicklungsziele sowie anderer Maßnahmen zur Entwicklung und Armutsbekämpfung verwendet werden können.
National und international findet die Forderung nach einer Finanztransaktionssteuer zunehmendes Gehör. Auf dem Gipfel der G20-Staaten in Pittsburgh Ende September wurden sowohl die Ursachen als auch die Folgen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise als zentrale Herausforderungen des gemeinsamen politischen Handelns betont. Im Vorfeld der Bundestagswahl haben sich die Bundeskanzlerin und fast alle Parteien befürwortend zur Einführung einer solchen Steuer geäußert.
Wir hoffen, dass es sich dabei nicht bloß um Wahlkampftaktik gehandelt hat, denn auch wir erachten es als wichtig, dass die Finanztransaktionssteuer, neben anderen Maßnahmen, auf die Reformagenda des globalen Finanzsystems gehört. Zugleich wollen wir sicherstellen, dass der Finanzsektor zur Bewältigung der Krisenfolgen beiträgt und so generierte Gelder nicht nur den Haushalten reicher Staaten zufließen.
Veröffentlicht zum 17.10.2009, dem Internationalen Tag zur Beseitigung der Armut, an diesem Tag getragen von 32 Organisationen und 8 Personen.
Inzwischen hat sich der Trägerkreis mehr als verdoppelt, wie die hier eingestellte Auflistung zeigt.
Hier gehts zur Homepage/Startseite der Kampagne:
Grüner Spagat - polis-Presseschau
von redaktion am 18.06.2011 09:27
Presseschau vom 18.06.2011

Nur nichts falsch vorlesen: Claudia Roth verkündet den Beschluss der Parteiführung.
Grüner Spagat
Per Leitantrag will der Parteivorstand der Grünen, auf dem kommenden Sonderparteitag am 25. Juni, die Basis auf Merkels Atomausstieg bis 2022 verdonnern. In der Partei regt sich schon heftiger Widerstand. Dort besteht man auf der Grünen-Forderung eines kompletten Ausstieges bis 2017. Derweil erklärt Jürgen Trittin den Japanern die deutsche Energiewende.

faz.net
Grüne wollen Atomausstieg zustimmen
... Die Grünen-Führung will dem schwarz-gelben Konzept zum Atomausstieg zustimmen. „Für uns Grüne ist der breite Konsens möglichst aller politischen Parteien im Bundestag für den Ausstieg aus der Hochrisikotechnologie Atom ein Wert an sich“, heißt es in dem Leitantrag für einen Sonderparteitag zur Atomfrage am 25. Juni. ...

spiegel.de
Grünen-Basis rebelliert gegen eigene Führung
Die Anti-AKW-Bewegung ist empört, die Grüne Jugend meckert, Teile der Basis begehren auf: Mit ihrem Ja zum schwarz-gelben Atomausstieg bringt die Parteiführung die eigenen Leute gegen sich auf. Den Kurs hält die Spitze für alternativlos - ein riskantes Spiel. ...

taz.de
Die Dafür-Partei
... Bis zum Freitagmorgen hatten sie getagt. So oft hatte die Parteiführung Formulierungen hin und her gewälzt, dass Claudia Roth bei der Vorstellung des Leitantrags am Freitag ab und zu nachschauen musste, was genau sie eigentlich beschlossen hatten. Denn auf jedes Wort kam es an beim Antrag des Bundesvorstands für den Sonderparteitag. ...

sueddeutsche.de
Wie Jürgen Trittin den Japanern seinen Atomausstieg erklärt
Der Fraktionschef der Grünen ist nach Japan gereist, um mit eigenen Augen zu sehen, was Tsunami und Reaktorkatastrophe angerichtet haben. Den Menschen, die er trifft, berichtet Jürgen Trittin mit Freuden, was es mit der deutschen Energiewende auf sich hat - und macht den Atomausstieg von Kanzlerin Merkel nebenher zum grünen Erfolg. ...
Foto: taz.de/dpa
Bellut beerbt Schächter
von redaktion am 17.06.2011 18:16
Bellut beerbt Schächter
Bellut
Mainz/Berlin (rdp/ots) - Der ZDF-Fernsehrat hat am Freitag in Berlin den ZDF-Programmdirektor Thomas Bellut (56) zum künftigen Intendanten des Senders gewählt. Von den 73 anwesenden Fernsehratsmitgliedern stimmten 70 für Bellut. Es gab eine Gegenstimme und zwei Enthaltungen. Die erforderliche Mehrheit lag bei 47 Stimmen, das sind drei Fünftel der gesetzlichen Mitglieder des 77-köpfigen Gremiums.
Der Vorsitzende des Fernsehrats, Ruprecht Polenz, begrüßte das klare Votum für Bellut: "Ich habe dem Fernsehrat heute den amtierenden Programmdirektor als Kandidaten für die Nachfolge von Markus Schächter vorgeschlagen, nachdem ich bei meinen Sondierungen im Vorfeld den sicheren Eindruck gewonnen hatte, dass er die erforderliche Mehrheit erreichen kann. Wir kennen Bellut seit vielen Jahren und können seine Qualitäten als Manager und Programmgestalter sehr gut beurteilen. Er ist einer der herausragenden Medienmanager dieses Landes. Er steht für die Werte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und für einen unabhängigen Journalismus. Seine besondere Klasse hat im Ergebnis der Wahl durch ein pluralistisches und meinungsfreudiges Gremium ihren Widerhall gefunden. Ich wünsche Herrn Bellut für die großen Herausforderungen, die vor ihm und dem ZDF liegen, eine glückliche Hand und viel Erfolg. Auf die kritische und konstruktive Begleitung seiner Arbeit durch den Fernsehrat wird er sich dabei verlassen können."
Thomas Bellut tritt die Nachfolge des amtierenden Intendanten Markus Schächter am 15. März 2012 an. Schächter hatte im Januar angekündigt, dass er für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung stehe. Er begründete diese Entscheidung unter anderem damit, dass seine Amtszeit von zehn Jahren eine perfekte Zeitspanne sei, um Ziele zu definieren, ein Team zusammenzuführen und die Ziele dann erfolgreich umzusetzen.
Der Intendant des ZDF wird vom 77 Mitglieder zählenden ZDF-Fernsehrat für die Dauer von fünf Jahren in geheimer Wahl gewählt. Für die Wahl sind gemäß den Bestimmungen des ZDF-Staatsvertrags mindestens drei Fünftel der Stimmen der gesetzlichen Mitglieder erforderlich - also mindestens 47.
Der Intendant vertritt das ZDF gerichtlich und außergerichtlich. Er ist für die gesamten Geschäfte des ZDF einschließlich der Gestaltung der Programme verantwortlich. Der Intendant beruft im Einvernehmen mit dem Verwaltungsrat den Programmdirektor, den Chefredakteur, den Verwaltungsdirektor und aus deren Mitte einen Vertreter für den Fall seiner Abwesenheit.
Die bisherigen Intendanten des ZDF waren Prof. Dr. Karl Holzamer (1962 bis 1977), Karl Günther von Hase (1977 bis 1982), Prof. Dr. h.c. Dieter Stolte (1982 bis 2002) und Prof. Markus Schächter (seit 2002).


Antworten