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polis
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Drehtürwechsel müssen gesetzlich unterbunden werden

von polis am 02.07.2011 19:04




Drehtürwechsel müssen gesetzlich unterbunden werden


Kipping

Berlin (rdp). Die stellvertretende Vorsitzende der LINKEN, Katja Kipping, fordert nach
der Bestätigung der Wechselabsichten von Ex-Bundesbankchef Axel Weber
an die Spitze der Schweizer Großbank UBS eine Gesetzesinitiative gegen
"Drehtürwechsel aus öffentlichen Ämtern in die Führungsetagen der
Wirtschaft". Kipping erklärt:

Kaum hat Axel Weber sein Amt als Bundesbankchef niedergelegt, schon
verkündet er öffentlich seine Pläne für den Umbau einer Privatbank.
Er tanzt der Politik und der Öffentlichkeit auf der Nase herum. Dieser
Drehtürwechsel hat mehr als ein Geschmäckle. Das Insiderwissen des
Ex-Notenbankchefs gehört nicht an die Spitze einer Privatbank. Webers
Wechsel ist ein Warnschuss für die Politik. Wir brauchen endlich eine
gesetzliche Lösung, die derartige Drehtürwechsel aus öffentlichen
Ämtern in die Führungsetagen der Wirtschaft für die Zukunft
verhindert. Ich fordere von der Bundesregierung, dass sie die
Hintergründe für Webers Wechsel eingehend untersucht. Sonst muss es
ein parlamentarisches Nachspiel geben."

Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.10.2011 10:02.

Erzengel

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Re: Tödlicher Unsinn

von Erzengel am 02.07.2011 18:36

Wenn sich die Wirtschafsloby, Rüstungsloby Rohstoffloby,Menschen nieder mach Lobyisten was vor nehmem,sind Merkel,Busch und Papst nicht weit.Die Völker dieses Planeten sind dann nur im wege,außer man ist ein guter williger Killer.Und die Alianz der Willigen kommt diesem Alptraum sehr nahe.Die Typen vom Empier-Clan sollten diesen Krieg-Kriege selber führen.Ein Obama ist nicht der Mächtigste der Welt sondern in diesem Fall sehr klein.Einst hieß es ,macht euch die Welt nutzbar,es ist für jeden genug dar.Aber seit dem Geistesgestörte das sagen haben,ist nur noch für wenige was dar.Wenn ein Leiharbeiter zum aufstocken seines Gehaltes zum Arbeitsamt gehen muss bei einer40 Stunden Woche,versagt das Volk.

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phantadu

-, Weiblich

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WDR 5 Wochenrückblick

von phantadu am 02.07.2011 18:13

wdr5-Wochenrückblick
WDR 5 Wochenrückblick: Der Satirische Wochenrückblick von Peter Zudeick (02.07.11)

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.07.2011 18:16.

polis
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Beitrag des Finanzsektors zur Griechenland-Hilfe ist ein schlechter Scherz

von polis am 01.07.2011 12:14




Beitrag des Finanzsektors zur Griechenland-Hilfe ist ein schlechter Scherz


Schlecht

„Der ‚substantielle Beitrag‘ der Banken und Versicherungen zur Unterstützung der Hellenischen Republik ist ein schlechter Scherz und für Herrn Ackermann schöner als Geburtstag feiern im Kanzleramt“, kommentiert Michael Schlecht die Einigung auf eine Beteiligung des Finanzsektors an der Griechenland-Hilfe. Der Chefvolkswirt der Fraktion DIE LINKE weiter:

Die privaten Banken und Versicherungen wollen zwei Milliarden Euro in griechische Anleihen reinvestieren. Diese Anleihen werden jedoch durch die European Financial Stability Facility (EFSF) bzw. die Steuerzahler abgesichert und bescheren den Finanzhaien auch noch hohe Zinsen. Zudem darf die Finanzindustrie Forderungen munter in Zweckgesellschaften auslagern. Die Tilgung griechischer Schulden wird damit zwar gestreckt, aber um keinen Cent reduziert.

Die griechische Schuldenkrise erfordert eine Senkung der Zinslast und eine echte Beteiligung der Gläubiger. DIE LINKE fordert daher unter anderem Staatskredite über eine Bank für öffentliche Anleihen abzuwickeln, um das Geschäft der privaten Banken mit der Staatsverschuldung zu beenden. Dies würde auch eine geordnete Umschuldung ohne Erpressung durch die Wucherzinsen der Finanzhaie ermöglichen. Darüber hinaus brauchen wir eine EU-weite Vermögensabgabe, um verbleibende Risiken für die öffentlichen Haushalte zu begrenzen. DIE LINKE fordert zudem die Offenlegung aller ausstehenden Credit Default Swaps-Kontrakte. Die Bundesregierung macht das Parlament lächerlich, wenn immer neue Rettungsprogramme beschlossen werden, aber keiner weiß wo die Zeitbomben im Finanzsystem ticken.“

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polis
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SPD macht Merkel mitverantwortlich für Griechenland-Krise

von polis am 01.07.2011 12:09




SPD macht Merkel mitverantwortlich für Griechenland-Krise


Schulz

Düsseldorf / Berlin (rdp/ots) - Die SPD hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Mitverantwortung für die Zuspitzung der Griechenland-Krise gegeben. Statt die Reformbemühungen der Griechen von Anfang an zu unterstützen, "hat Frau Merkel einen Zickzack-Kurs gefahren, dass einem schwindelig werden konnte", sagte der Chef der SPD-Fraktion im Europaparlament, Martin Schulz, der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Freitagausgabe). Schulz machte die Bundeskanzlerin auch mitverantwortlich dafür, dass bei vielen Bürgern das Vertrauen in das gemeinsame Europa bereits geschwunden sei. "Während Willy Brandt, Helmut Schmidt, Helmut Kohl und Gerhard Schröder im Interesse von Deutschland für ein starkes Europa eingetreten sind, laviert Frau Merkel entlang der Meinungsumfragen", sagte er. "Das Ergebnis ist eine katastrophale Bilanz in der deutschen Innenpolitik und der europäischen Außenpolitik."

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.07.2011 12:10.

polis
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Soziale Verunsicherung macht empfänglich für rechte Botschaften

von polis am 01.07.2011 11:58




Verfassungsschutzbericht Bundestagsvizepräsident Thierse: Soziale Verunsicherung macht empfänglich für rechte Botschaften


Thierse

Halle / Berlin (rdp/ots) - Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) hat die laut Verfassungsschutz-Bericht zunehmenden rechtsextremistischen Gewalttaten in Ostdeutschland beklagt. "Dass rechtsextremistische Straftaten in Ostdeutschland überproportional häufiger zu verzeichnen sind, ist eine traurige Tatsache", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Freitag-Ausgabe). "Dass dies nicht überraschend ist, macht es umso trauriger." Der Osten sei seit 1990 bevorzugtes Feld rechtsextremistisch-ideologischer Indoktrinierungsversuche, so Thierse. "Die soziale Verunsicherung eines Teiles der Bevölkerung macht sie offenbar empfänglicher für die Botschaften der Vereinfachung. Gerade junge Leute sprechen darauf eher an als Menschen mit einer reichen demokratischen Erfahrung." Der SPD-Politiker mahnte: "Verstärkte Anstrengungen der politischen Bildung und die nachhaltige Förderung demokratischer Kultur sind daher in Ostdeutschland besonders notwendig." Laut Verfassungsschutz-Bericht, der heute offiziell vorgestellt wird, verzeichneten die Behörden in Ostdeutschland im vergangenen Jahr 4,8 Prozent mehr rechtsextreme Gewaltdelikte. Bundesweit hingegen sank die Zahl dieser Taten laut einer bereits im April veröffentlichten Statistik um 14,5 Prozent. Von den insgesamt 762 rechtsextremen Gewalttaten entfielen allein 306 auf die fünf Ost-Länder. Hier ereigneten sich damit 40 Prozent der einschlägigen Delikte, obwohl der Anteil der Ostdeutschen an der Gesamtbevölkerung lediglich 15 Prozent beträgt.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.07.2011 12:00.

redaktion
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"Ein Ereignis für sich" - polis-Presseschau

von redaktion am 01.07.2011 08:24




Presseschau vom 01.07.2011



Kanzlerin Merkel, Umweltminister Röttgen: "Über Ihren Schatten springen"


"Ein Ereignis für sich"

Der historische Tag verlief unspektakulär. Gestern um ca. ­13.20 Uhrwar die Novellierung des Atomgesetzes beschlossene Sache. Mit großer Mehrheit von 517 Ja-Stimmen beschloss der Deutsche Bundestag den Ausstieg aus Atomenergiegewinnung in Deutschland. SPD und Grüne stimmten mit der schwarz-gelben Koalition für den Ausstieg des Ausstiegs vom Ausstieg. Nur die Linke opponiert weiter. Sie wollte und will die Festschreibung im Grundgesetz, um einen weiteren Ausstieg weitgehender zu verhindern.





fr-online.de

Der lustlose Konsens

... Der Beschluss, den der Bundestag an diesem Donnerstag fällt, ist historisch. Deutschland beschließt im überparteilichen Konsens, dass nach 2022 kein Atomkraftwerk mehr laufen soll. Sogar für feste Abschaltdaten findet sich eine Mehrheit, als erste Industrienation stellt das Land auf Öko-Energie um – ein Signal. ...




faz.net

Kurzer Gruß zum langen Abschied

... Nicht um die Mehrheit im Bundestag hatte Norbert Röttgen zu kämpfen gehabt. Die stand fest, seit SPD und Grüne versichert hatten, dem eigentlichen Ausstiegsgesetz zuzustimmen. Doch sollten sich aus Sicht der Union nicht die Ereignisse der ersten Lesung wiederholen. Schweigend und voller Distanz hatten ihre Abgeordneten die Reden der Bundeskanzlerin und des Bundesumweltministers zur Kenntnis genommen. ...




spiegel.de

Alle aussteigen, bitte!

... Das Parlament beschließt das Ende der Kernenergie - und fast alle machen mit. Die Opposition reklamiert das Patent auf den Atomausstieg für sich, Schwarz-Gelb kann das gelassen sehen. Trotzdem hat Kanzlerin Merkel im Bundestag wenig Grund zu strahlen. ...




taz.de

Das nationale Gemeinschaftswerk

... Nach der Katastrophe in Fukushima haben Union und FDP unter Kanzlerin Angela Merkel ihr jahrzehntelanges Festhalten an dieser irrationalen Energieform aufgegeben und die Laufzeitverlängerung, die sie noch im Herbst beschlossen hatten, wieder zurückgenommen. Eine große Koalition aus Union, FDP, SPD und Grünen stimmte für den Atomausstieg. ...

Foto: spiegel.de/reuters

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.07.2011 08:26.

Erzengel

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Re: Ramelow ängstigt sich vor dogmatischen Strömungen in der Linkspartei

von Erzengel am 30.06.2011 16:33

was für Linke Inhalte?

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txxx666

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Beiträge: 3

Re: Ramelow ängstigt sich vor dogmatischen Strömungen in der Linkspartei

von txxx666 am 30.06.2011 13:12

Und ich ängstige mich vor angepassten Karrierist_innen, die einen Ausverkauf linker Inhalte betreiben für das Linsengericht einer eventuellen "Regierungsbeteiligung"...

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polis
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Linkspartei Linken-Chef Ernst zieht nach Eklat in der Fraktion erneut Kritik auf sich

von polis am 30.06.2011 10:18




Linkspartei Linken-Chef Ernst zieht nach Eklat in der Fraktion erneut Kritik auf sich

Halle / Berlin (rdp/ots) - Nach der Sitzung der Linksfraktion am Dienstagabend wird in der Partei deutliche Kritik am Vorsitzenden Klaus Ernst laut. Das berichtet die in Halle erscheinende "Mitteldeutsche Zeitung" (Donnerstag-Ausgabe). Grund ist die Tatsache, dass Ernst dem Vorsitzenden der sächsischen Landesgruppe, Michael Leutert, in der Sitzung das Recht abgesprochen hatte, sich in der Antisemitismus-Debatte zu äußern, weil dazu seine Lebensleistung nicht ausreiche. Leutert sagte dazu der "Mitteldeutschen Zeitung": "Ich bin fassungslos. Ein Vorsitzender disqualifiziert sich damit selbst." Es sei für ihn jedenfalls nicht akzeptabel, dass ein aus Westdeutschland kommender Parteichef ihm als Ostdeutschem die Lebensleistung abspreche. Ernst habe überdies die Aufgabe zu integrieren und dürfe nicht das Gegenteil tun. Die Linkspartei- Abgeordnete Petra Sitte erklärte: "Ich finde den Ausgang der Fraktionssitzung dramatisch und nicht konstruktiv für die weitere Zusammenarbeit. Vor allem in einer modernen Linken muss man sich mit Kritik inhaltlich auseinandersetzen und nicht aufgrund von Hierarchien." Ihr Fraktionskollege Roland Claus sagte der "Mitteldeutschen Zeitung" zu Ernsts Auftritt: "Das ist kein Ausraster, sondern zeigt eine Haltung, die bei Ernst offensichtlich vorhanden ist. Ich finde das ausgesprochen belastend." Leutert hatte im "Tagesspiegel" gesagt: "Ich würde mir wünschen, dass Herr Ernst sachlicher auf ernstzunehmende Einwürfe reagiert. Der Tonfall war nicht angemessen." Der Vorsitzende des Zentralrates der Juden, Dieter Graumann, hatte der Linkspartei zuvor in einem kritischen, aber dennoch wohlmeinenden Zeitungsbeitrag ein Antisemitismus-Problem attestiert - und war daraufhin von Ernst ermahnt worden, "die Niederungen der Parteipolitik" zu verlassen. Nach der Attacke von Ernst auf Leutert verließen etwa 20 Abgeordnete am Dienstagabend aus Verärgerung den Saal. Der Fraktionsvorsitzende Gregor Gysi kritisierte den Parteichef sinngemäß mit den Worten, so gehe das nicht. Ernst entschuldigte sich nachher bei allen Fraktionsmitgliedern per E-Mail.

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