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Weltweit erste Anti-PowerPoint-Partei gegründet (APPP)
von redaktion am 04.07.2011 10:28
Weltweit erste Anti-PowerPoint-Partei gegründet (APPP)
Zürich / Berlin (rdp/ots) - Die Partei sieht sich als internationale Bewegung, die die PowerPoint-Problematik in das Bewusstsein der Weltbevölkerung heben will.
Die APPP sieht sich als Anwalt der monatlich ca. 250 Millionen Menschen weltweit, die bei langweiligen Präsentationen in Unternehmen, in Studium und Ausbildung zwangsweise anwesend sein müssen und bisher keine politische Vertretung gefunden haben.
Als Ursache des Problems sieht die Bewegung den Einsatz von Präsentationssoftware wie z.B. PowerPoint an. Es ist ein Missstand, dass Vorgesetzte ihren Mitarbeitern die Benutzung von PowerPoint vorschreiben und Lehrer Schüler zur Verwendung von PowerPoint verpflichten. Die APPP sagt, dass in der Gegenüberstellung bei 95% der Präsentationen ein Flipchart PowerPoint in der Wirkung schlägt. Ziel der Bewegung ist, die Anzahl langweiliger PowerPoint Präsentationen zu verringern und zu erreichen, dass diejenigen, die auf PowerPoint verzichten wollen, sich nicht mehr rechtfertigen müssen. Dabei soll nicht PowerPoint abgeschafft werden, sondern nur der PowerPoint-Zwang.
Um ihrem Anliegen weltweite Beachtung zu verschaffen, hat die Bewegung als Organisationsform eine internationale Partei mit Sitz in der Schweiz gewählt. Dort kann jeder Bürger der Welt Mitglied werden. Die APPP nennt ihre Mitglieder "Befürworter". Sie will mit 33.000 Mitgliedern die viertstärkste Partei der Schweiz werden und dadurch die PowerPoint-Problematik zu einem Politikum machen, worüber man dann weltweit breit und tief redet. "Je mehr darüber geredet wird, desto mehr wird sich ändern", sagt APPP-Gründer Matthias Pöhm.
Die APPP will auf Präsentationen aufmerksam machen, bei der die Teilnehmer ihre Anwesenheit im Nachhinein als nutzlos erachten. Sie rechnet aus, dass alleine durch die Stundenlöhne der Anwesenden der Menschheit ein volkswirtschaftlicher Schaden von monatlich 350 Milliarden Euro entsteht.
Ihre Website www.Anti-PowerPoint-Party.com bietet Informationen in 8 Sprachen, darunter Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Russisch. Bei der APPP kann jeder Bürger der Erde online Befürworter werden.
Klima im Dialog - polis-Presseschau
von redaktion am 04.07.2011 09:05
Presseschau vom 04.07.2011

Gut gelaunt gegen Erwärmung: Angela Merkel beim Klima-Dialog.
Klima im Dialog
Zum zweiten Petersberger Klimadialog sind Regierungsvertreter von 35 Regierungen nach Berlin angereist. Die Veranstaltung soll auf Einladung von Bundesumweltminister Röttgen und der südafrikanischen Außenministerin Maite Nkoana-Mashabane die kommende Klimakonferenz in Durban vorbereiten. Zum Auftakt der Veranstaltung rief Bundeskanzlerin Merkel die internationale Staatengemeinschaft zu mehr Engagement zum Erreichen der notwendigen Klimaziele auf.

fr-online.de
Merkel pocht auf Klimaschutz
... Im Kampf gegen die Erderwärmung mahnt die Bundesregierung von der internationalen Gemeinschaft ehrgeizige und verbindliche Beschlüsse an. Die angekündigten freiwilligen Maßnahmen vieler Länder reichten in der Summe nicht aus, um die Erderwärmung infolge des Kohlendioxidausstoßes auf zwei Grad Celsius zu begrenzen, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich des „Petersberger Klimadialogs“ am Wochenende in Berlin. ...

faz.net
„Wir brauchen ein bindendes Klimaabkommen“
... Auch Amerika und die großen Schwellenländer müssten „angemessene und verbindliche Minderungsziele“ übernehmen, verlangte Umweltminister Röttgen (CDU). Die Europäer allein könnten das Problem nicht lösen. Merkel sagte, es gebe keine Alternative zu einem weltweiten verbindlichen Klimaschutzabkommen. Sie warnte davor, angesichts der Schwierigkeiten die Hände in den Schoß zu legen: „Nicht handeln kommt uns mit Sicherheit teurer.“ ...

spiegel.de
Kleines Comeback der Klimakanzlerin
... Wie lässt sich der Klimawandel noch aufhalten? Darüber beraten führende Politiker und Unterhändler aus Industrie- und Entwicklungsländern in Berlin. Angela Merkel gibt dabei wieder die Klimakanzlerin - und fordert erneut ein Nachfolge-Abkommen zum Kyoto-Protokoll. ...

taz.de
"Unter 2 Grad" gilt für alle
... Die Klimadiplomatie lebt: Zur Vorbereitung des UN-Klimagipfels in Durban haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und Umweltminister Norbert Röttgen (beide CDU) am Sonntag zum 2. Petersberger Klimadialog nach Berlin geladen. "Die Finanz- und Wirtschaftskrise ist noch nicht überwunden, aber das bedeutet nicht etwa, dass die Bedrohung durch den Klimawandel unwichtiger geworden wäre", sagte Merkel vor den Delegierten aus 35 Staaten. ...
Foto: taz.de/dpa
Einigung der Linkspartei im Antisemitismusstreit
von polis am 03.07.2011 20:28
Die Berliner Zeitung zur Einigung der Linkspartei im Antisemitismusstreit:
Berlin (rdp/ots) - Mit nur zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung hat der Parteivorstand einen Leitantrag für das Grundsatzprogramm verabschiedet, der alle Strömungen vereint. Und der Führung ist auch noch der Kunstgriff gelungen, ein fast einhellig verabschiedetes Bekenntnis zum Existenzrecht Israels in dem Dokument unterzubringen. Damit ist immerhin ein für alle Mal festgestellt, dass die Linke in dieser Frage eine unzweideutige Haltung hat. Also alles wieder gut für die seit Monaten eher taumelnde denn voran schreitende Partei? Gewiss nicht. Sie ist gerade einmal dabei, die zerstörerische Beschäftigung mit sich selbst zu beenden und so die Voraussetzung dafür zu schaffen, dass sie mit möglichen Wählern wieder ins Gespräch kommen kann. Doch das ist längst nicht hinreichend, um etwa Wähler zu gewinnen, die von den Grünen auf ihrem Weg in die Mitte links liegen gelassen werden.
Re: Zur Lage der Linken
von txxx666 am 03.07.2011 19:31Dieses Ost- gegen West-Szenario ist doch völlig daneben. Der Ober-"Pragmatiker" Bodo Ramelow z.B. kommt aus Niedersachsen, die von diesen sogenannten "Pragmatikern"als "zu links" befundene Sahra Wagenknecht dagegen aus Jena...
Zur Lage der Linken
von polis am 03.07.2011 18:41
Märkische Oderzeitung (Frankfurt (Oder)) zur Lage der Linken:
Frankfurt/Oder (ots) - Seit Oskar Lafontaine die politische Bühne in Berlin verlassen hat, geht es mit der Linken stetig bergab. Was Zuchtmeister Lafontaine mit Härte zusammenhielt, zerfällt nun in seine Bestandteile. Da bringen sich auf der einen Seite die Pragmatiker aus dem Osten in Position und da formieren sich Kräfte unterschiedlichster Couleur aus dem Westen, die immer noch die alten Phrasen dreschen. Als untauglich dürfte sich der Versuch erweisen, aus der bestehenden Partei zwei unabhängig voneinander agierende zu machen, über denen ein organisatorisches Dach thront. Das würde nicht einmal funktionieren, wenn Lafontaine als Großer Vorsitzender zurückkehrt. Weit wahrscheinlicher ist, dass das Projekt einer gesamtdeutschen Linken - eine Kopfgeburt Lafontaines und Gysis - scheitert, weil die inhaltlichen, strukturellen und kulturellen Unterschiede zwischen Ost- und West-Genossen zu groß sind. Es wächst eben nicht zusammen, was nicht zusammengehört.
Vom »Arabischen Frühling« zum »Panzer-Sommer«
von polis am 03.07.2011 18:28
Neues Deutschland: Zu Rüstungsexporten Deutschlands
Berlin (rdp/ots) - Der Weg vom »Arabischen Frühling« zum »Panzer-Sommer« scheint ein kurzer zu sein für die Bundesregierung. Den wohlfeilen Worten über die vermeintlichen Revolutionen im Nahen Osten folgte das beredte Berliner Schweigen, als saudi-arabische Truppen die Demokratiebewegung im benachbarten Bahrain blutig niederschlugen. Ungerührt bringen deutsche Experten weiter das saudische Grenzüberwachungssystem und seine Grenzschützer auf Vordermann. Und nun sollen selbst Kampfpanzer an das Königreich des »schwarzen Goldes« geliefert werden, nachdem man dem autoritären Monarchen schon eine Fabrik für Sturmgewehre in den Wüstenboden gesetzt hat. Helmut Kohl untersagte einst den Export von schweren Waffen nach Saudi-Arabien noch mit Rücksicht auf Israel. Angela Merkel scheint da trotz angeblich doch so strenger Rüstungsexportrichtlinien nicht so pingelig zu sein. Diese verbieten nämlich Waffenlieferungen in Spannungsgebiete und Staaten, die die Rechte ihrer Bürger mit Füßen treten. Von 200 Leopard-Panzern ist jetzt die Rede, und keine gebrauchten, sondern die modernste Variante, der Typ 2A7+. Bei Krauss-Maffei Wegmann, Rheinmetall und zahlreichen Zulieferfirmen wittert man ein Milliarden-Geschäft. Menschenrechtsverantwortung und Glaubwürdigkeit dieser Bundesrepublik dagegen bleiben auf der Strecke. Sie arbeitet weiter an ihrem Ruf als weltweit drittgrößter Todeshändler.
Re: Mit deutschen Panzern gegen den arabischen Frühling?
von Erzengel am 03.07.2011 13:28Tunis war für die EU und Amis zu überraschend,Keiro für die Burdas und Springer zu faziniernd.Alles kein Erdöl.Lybien für die Franzosen und Italierner mit Erdöl zu nah und man hat die möglichkeit es unter Kontrolle zu bringen.Da geht es nicht um Demokratie.Saudie-Arabien darf für die Bänker,Zocker,Aktienspieler nicht verloren gehen.Um die Kurse zu halten müssen dann Panzer dahin.Die Traurige Erkenntnis ist, die Freiheit und das Leben ist in diesem Spiel nichts mehr Wert.Ich kann mir eine Merkel nicht mehr leisten,einen Westerwelle erst recht nicht mehr.
Re: Schäuble macht Politik zu Lasten der Steuerzahler
von Erzengel am 03.07.2011 13:04Frau Wagenknecht so sehe ich es auch.Aber bei einem Herrn Schäuble wird die Wahrheit erst zu Tage kommen wenn er keinen Ausweg mehr hat,Siehe und höhre zwei mal LÜGE im Bundestag und dem Volke gegenüber.Der Typ ist und wahr nie sauber.
Mit deutschen Panzern gegen den arabischen Frühling?
von polis am 03.07.2011 11:34
Mit deutschen Panzern gegen den arabischen Frühling?

Van Aken
"Die schlimmsten Unterdrücker bekommen die tödlichsten deutschen Panzer - das ist Merkels Beitrag zum arabischen Frühling", kommentiert Jan van Aken (DIE LINKE), Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und im Unterausschuss Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung, den geplanten Verkauf von 200 Leopard-Kampfpanzern an Saudi Arabien. Van Aken weiter:
Schäuble macht Politik zu Lasten der Steuerzahler
von polis am 02.07.2011 19:20
Schäuble macht Politik zu Lasten der Steuerzahler

Wagenknecht
Die stellvertretende Vorsitzende der LINKEN, Sahra Wagenknecht, übt scharfe Kritik an Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, der unmittelbar nach der Entscheidung über die Freigabe einer neuen Milliardenspritze der EU-Staaten eine Staatspleite Griechenlands in Spiel gebracht hat. Wagenknecht erklärt:
DIE LINKE fordert, das Spielcasino für Banken und Finanzhaie sofort zu schließen. Die Staatsfinanzen sind durch eine Europäische Bank für öffentliche Anleihen aus der Abhängigkeit von Finanzkonzernen und Ratingagenturen zu befreien. Über die Europäische Bank für öffentliche Anleihen könnten sich die öffentlichen Haushalte zu niedrigen Zinsen finanzieren. Der Kapitalmarkt und die privaten Geschäftsbanken würden dazu nicht mehr benötigt. Parallel dazu müssen Banken und private Gläubiger sofort an einer geordneten Entschuldung beteiligt werden. Eine europaweite Vermögensabgabe sollte die verbleibenden Risiken für die öffentliche Hand begrenzen und notwendige Investitionen in den Krisenstaaten finanzieren."


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