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redaktion
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46, Männlich

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„Ein barbarischer Akt“ - polis-forum für demokratie

von redaktion am 31.05.2010 08:57




Presseschau vom 31.05.2010



Israelische Marine bereitet sich auf Einsatz gegen Hilfskonvoi vor: Blutiger Einsatz gegen Gaza-Schiff


„Ein barbarischer Akt“

Israelisches Militär stürmte am frühen Montagmorgen einen Schiffs-Hillfskonvoi für den gänzlich abgeriegelten Gaza. Die Aktion forderte wahrscheinlich 16 Tote auf Seiten der Helfer. Die Hamas bezeichnet den Angriff als einen „barbarischen Akt“.





fr-online.de

Israel stürmt Hilfsgüter-Konvoi

… Ein Elitekommando der israelischen Armee hat am frühen Montagmorgen gewaltsam drei Schiffe der "Solidaritätsflotte" für den Gazastreifen im Mittelmeer übernommen.

Beim Sturm auf ein türkisches Passagierboot wurden nach Angaben der Organisation "Free Gaza" mindestens 16 Menschen getötet und bis zu 50 verletzt. Die Schiffe hatten sich nach Angaben von "Free Gaza"- Sprecherin Audrey Bomse ganz klar in internationalen Gewässern befunden. …




faz.net

Israelische Streitkräfte entern „Solidaritätsflotte“

… Die israelischen Streitkräfte hatten zuvor Berichte von einem „Angriff“ umgehend zurück gewiesen. Sie hätten die Schiffe nicht angegriffen, sie würden aber wie angekündigt den Konvoi daran hindern, die Blockade des Gazastreifens zu durchbrechen. Der arabische Sender Al Dschasira berichtete telefonisch von Bord eines türkischen Schiffes, das den Hilfskonvoi anführte, israelische Marinesoldaten hätten das Schiff unter Feuer genommen und geentert. …




spiegel.de

Blutiger Angriff Israels auf Gaza-Hilfsflotte

… Hunderte Elitesoldaten waren den Angaben zufolge im Morgengrauen um 4.30 Uhr von Helikoptern und Schnellbooten an Bord des türkischen Schiffes "IHH" gekommen. Nach Angaben des israelischen Armeerundfunks sollen die Aktivisten versucht haben, den Soldaten die Waffen zu entreißen. Die Organisatoren von Free Gaza warfen dem Kommando vor, das Feuer auf unbewaffnete Passagiere eröffnet zu haben. Die Soldaten sollen auch Tränengas eingesetzt haben. …




welt.de

Israelisches Militär stürmt Solidaritätsboot

… Die israelische Armee verhängte eine Nachrichtensperre. Demnach darf aus Israel nicht über die Zahl der Toten und Verletzten berichtet werden. Die Organisatoren der Flotille erklärten, sie hätten keinen Kontakt mehr zu den Schiffen.
Die sechs Boote der Flotille mit hunderten Aktivisten an Bord hatten am Sonntag die zyprischen Hoheitsgewässer verlassen und sich auf den Weg zum Gazastreifen gemacht. ...

Foto: spiegel.de/dpa

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Marylin

46, Weiblich

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Klaus Töpfer: Finanzkrise uns Klimawandel haben gemeinsame Ursache

von Marylin am 30.05.2010 19:02




Klaus Töpfer: Finanzkrise uns Klimawandel haben gemeinsame Ursache


Töpfer

Bremen/Berlin (rdp/ots) - Finanzkrise und Klimawandel haben nach Ansicht des CDU-Politikers Klaus Töpfer ein und dieselbe Ursache: "das Diktat der Kurzfristigkeit". Das sagte der ehemalige Bundesumweltminister im Interview mit dem in Bremen erscheinenden Weser-Kurier (Montagausgabe). Töpfer: "Wir haben uns daran gewöhnt, alle Kosten der Ökonomie und der Ökologie nicht in den gegenwärtigen Preisen zu berücksichtigen, sondern sie zu verlagern, Risiken auszublenden. Und genau das rächt sich."

Erforderlich sind nach seinen Worten Maßnahmen, mit denen beide Krisen "mit einer Schlappe" geschlagen werden. Ziel müsse es sein, zum einen "die wirtschaftliche Entwicklung und stabile, zukunftsfähige Arbeitsplätze zu ermöglichen, die finanzielle Gesundung zu fördern und gleichzeitig dazu beizutragen, dass die dramatische Belastung der Umwelt und in besonderer Weise des Klimas zurückgeführt wird".

In Deutschland, so Töpfer, müsse nun alles darangesetzt werden, um eine Zukunft ohne Kernenergie zu erfinden. Glücklicherweise gehe der Ausbau der Erneuerbaren Energien schneller voran als ursprünglich geglaubt.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.05.2010 19:02.

redaktion
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46, Männlich

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Tauss erklärt Austritt aus der Piratenpartei

von redaktion am 30.05.2010 15:33




Tauss erklärt Austritt aus der Piratenpartei


Tauss

Berlin (rdp/dts) - Der ehemalige SPD-Abgeordnete Jörg Tauss hat seine Austritt aus der Piratenpartei erklärt. Wie der Politiker heute mitteilte, erfolge dieser Schritt "um die Piraten und unsere Sache zu stärken." Durch die anhaltende "mediale Hetzkampagne nach dem Urteil" des Landgerichts stelle sich die Frage, ob sein "Verbleib in der Partei die Piraten eher stärkt oder eher schwächt". Er sei sich sicher "mit diesem Schritt die Piraten mehr zu unterstützen, als mit der Aufrechterhaltung einer formalen Mitgliedschaft." Erst am Freitag war der ehemalige SPD-Abgeordnete vom Landgericht Karlsruhe zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und drei Monaten verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft hatte dem 56-Jährigen vorgeworfen, in mehr als 100 Fällen kinderpornografisches Material "erlangt, weitergegeben und besessen zu haben".

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.05.2010 15:34.

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Atomwaffenfreies Europa jetzt

von redaktion am 30.05.2010 12:30




Atomwaffenfreies Europa jetzt


van Aken

Berlin (rdp). „Was für den Nahen Osten richtig ist, ist auch für Europa nicht falsch. Die Bundesregierung sollte noch im nächsten Jahr eine Konferenz für ein atomwaffenfreies Europa ausrichten,“ fordert Jan van Aken, stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, angesichts der Ergebnisse der Überprüfungskonferenz des Atomwaffensperrvertrags in New York. Van Aken weiter:

Eine der wenigen guten Nachrichten aus New York ist der Plan, Gespräche über eine atomwaffenfreie Zone im Nahen Osten zu beginnen. Dieses Signal gilt es aufzunehmen und auch andere Staaten und Regionen dazu zu bewegen, ihre Atombomben zu verschrotten. Für eine atomwaffenfreie Zone in Europa kann Deutschland die Vorreiterrolle übernehmen und die europäischen Atomstaaten – England, Frankreich und Russland – baldmöglichst zu Verhandlungen an einen Tisch bringen. Ansonsten sind die Ergebnisse der New Yorker Konferenz sehr mager. Die Versuche der Nicht-Atomwaffenstaaten, die Atomwaffenbesitzer in die Pflicht zu nehmen und einen konkreten Aktionsplan zur atomaren Abrüstung zu vereinbaren, sind gescheitert. Die Atomwaffenmächte haben sich erfolgreich gegen konkrete Abrüstungsschritte und einen Zeitplan dafür gewehrt. Auch ein Verbot der Modernisierung und Neuentwicklung von Atomwaffen konnte nicht durchgesetzt werden. Ein dezidierter Verweis auf die Problematik, dass Atomwaffen der Atommächte auf dem Boden von Nicht-Atomwaffenstaaten stationiert sind, wurde ersetzt mit der allgemeinen Feststellung, dass alle Atomwaffen unabhängig von ihrem Standort in den allgemeinen Abrüstungsprozess einbezogen werden müssen."

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.05.2010 12:31.

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Herzlichen Glückwunsch Lena!

von redaktion am 30.05.2010 12:21




Herzlichen Glückwunsch Lena!


Lena und Claudia

Berlin (rdp). Zum Sieg von und Grand Prix für Lena beim Eurovision Song Contest in
Oslo erklärt Claudia Roth, Bundesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN:

Lena hat Europa gerockt und begeistert! Herzlichen Glückwunsch zum
fantastischen Ergebnis in Oslo!

Lena hat mit Natürlichkeit und ungeschminkter Echtheit gesiegt.
Millionen Menschen in Europa haben gespürt, dass ihr Auftritt kein
gestylter Mainstream war, kein Produkt aus der Retorte, sondern
authentisch, pure Lust an Musik, Rhythmus und Bewegung. Dafür hat sie in
phänomenaler Weise in ganz Europa Punkte abgeräumt.

Ihr Erfolg ist auch ein Sieg für junge Popmusik aus Deutschland. Er
steht für das Lebensgefühl einer jungen europäischen Generation, die
alte Grenzen überwindet und zusammenfindet. Mit Lenas Sieg passiert ein
gutes Stück Zukunft.“

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.05.2010 12:22.

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46, Männlich

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E-Plus sieht sich als Gewinner von Mobilfunk-Auktion

von redaktion am 30.05.2010 12:09




E-Plus sieht sich als Gewinner von Mobilfunk-Auktion

Potsdam/Berlin (rdp/dts) - E-Plus-Chef Thorsten Dirks sieht sich als "wahren Gewinner" der am 21. Mai beendeten Mobilfunk-Auktion, obwohl er keine der attraktivsten Funkverbindungen ersteigerte hat. "Wir können sofort mit dem Ausbau des Datennetzes starten", kündigte der Manager im Nachrichtenmagazin "Focus" an. Die KPN-Tochter investiere jährlich einen "hohen dreistelligen Millionenbetrag", um das Netz mit dem Mobilfunkturbo HSPA+ zu beschleunigen, erläuterte er. So könnten Handy-Kunden Songs und Videos mit bis zu 21,6 MBit pro Sekunde herunterladen. "Wir beginnen in Regionen, in denen wir stark sind, wie Berlin, Köln und Frankfurt." Dann werde das Netz auf dem Land ausgebaut. "Es ist Blödsinn, dass wir angeblich zum City-Anbieter werden", betonte Dirks in "Focus". Zwar habe E-Plus keine der früheren TV-Frequenzen ersteigert, die sich gut für den Ausbau in der Fläche eignen. "Rivalen zahlen dafür Milliarden, die sie wieder reinholen müssen. Alle drei haben deshalb vo
n sich
aus signalisiert, dass sie mit uns über eine Netzkooperation reden wollen", so der Chefmanager des drittgrößten deutschen Mobilfunkanbieters zu "Focus".

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.05.2010 12:11.

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Aigner rechnet mit 50.000 Klagen gegen Google

von redaktion am 30.05.2010 12:05




Aigner rechnet mit 50.000 Klagen gegen Google

Berlin (rdp/dts) - Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) sieht den Internet-Riesen Google wegen seines umstrittenen Straßenfoto-Dienstes Street View mit einer steigenden Flut von Klagen konfrontiert. "Wenn die Welle an Widersprüchen anhält, vermuten wir, dass es bis Jahresende mehr als 50.000 werden könnten," sagte Aigner in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Focus". Es könnten ja nicht nur Hauseigentümer, sondern auch Mieter Widerspruch einlegen. "Zudem hat Google zugesagt, eine unbürokratische Lösung für Sammelwidersprüche in Gemeinden anzubieten," so Aigner. Die Verbraucherschutzministerin schätzt, dass durch Street View "mehr als 90 Prozent aller Wohngebiete bereits digitalisiert sind." Gleichzeitig kritisiert Aigner die schleppende Aufklärungsarbeit von Google bei dessen Datenpanne: "Dass bei der Auslieferung der Festplatte an die zuständigen Behörden offenbar auf Zeit gespielt wird, ist nicht akzeptabel und gibt Spekulationen Raum,
was
tatsächlich auf der Festplatte gespeichert ist." Sie befürchte, "dass die Daten längst irgendwo in den USA liegen". Aigner forderte "Die Bürger haben einen Anspruch auf umfassende Aufklärung, was mit den erfassten E-Mail-Fragmenten passiert ist." Vor ihrem Gespräch mit Managern von Facebook über deren neue Datenschutz-Politik kommende Woche stellte Aigner klar: "Die höchste Sicherheitsstufe muss zur Standardeinstellung werden. Es darf nicht sein, dass Internetnutzer sich erst mühsam durch viele Fenster klicken müssen, um ihr Privat-Profil gegen unerwünschte Zugriffe zu schützen." Die Ministerin drängte Google wie auch Facebook wegen der strittigen Verwendung von Kunden-Daten zu besserem Datenschutz. Der Imageschaden, den beide Unternehmen erlitten haben, sei bereits gewaltig. "Wenn das Vertrauen der Nutzer schwindet, riskieren die Firmen ihr Geschäftsmodell."

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.05.2010 12:05.

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Mindestlohn wäre selbstfinanzierendes Konjunkturprogramm

von redaktion am 29.05.2010 16:00




Mindestlohn wäre selbstfinanzierendes Konjunkturprogramm


Wagenknecht

Die stellvertretende Vorsitzende der LINKEN, Sahra Wagenknecht, erneuert in der Debatte um die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte die Forderung ihrer Partei nach Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns von zehn Euro pro Stunde. Ein Mindestlohn spare Milliarden im Hartz-IV-Etat und bringe Mehreinnahmen für die öffentlichen Kassen:

Die Spardebatte ist in Wirklichkeit eine Sozialabbau-Debatte. Union und FDP sind sich nur in einem Punkt einig. Sie wollen die Kosten der Krise auf die Geldbeutel der kleinen Leute abwälzen. Die Ratingagentur Fitch hat aber Recht, wenn sie die Sparprogramme in Europa als Wachstumsbremse definiert. Ein gesetzlicher Mindestlohn wäre jetzt das billigste Konjunkturprogramm und würde bei der Sanierung der Haushalte helfen. Ein Mindestlohn von zehn Euro pro Stunde würde dafür sorgen, dass alle Vollzeitarbeitnehmer aus der Hartz-IV-Falle herauskommen. Der demütigende Zustand, dass Menschen arbeiten gehen, ohne dafür genug Geld zum Leben zu bekommen, muss ein Ende haben. Die öffentlichen Haushalte würden bis zu elf Milliarden im Sozial-Etat sparen, die jetzt für die Aufstockung von Dumpinglöhnen ausgegeben werden. Außerdem würden sich die Einkommen im Niedriglohnbereich für fast vier Millionen Arbeitnehmer rapide erhöhen und die Sozialkassen mit Beiträgen füllen. Durch höhere Netto-Einkommen würde die Massenkaufkraft angekurbelt. Der Mindestlohn wäre ein Konjunkturprogramm, das sich selbst finanziert."

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.05.2010 16:01.

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Private Ratingagenturen gefährden Euro

von redaktion am 29.05.2010 13:10




Private Ratingagenturen gefährden Euro


Michael Schlecht

Wir brauchen eine öffentliche Ratingagentur für Europa, kommentiert der Chefvolkswirt der Bundestagsfraktion DIE LINKE, Michael Schlecht die Herabstufng Spaniens durch die Ratingagentur Fitch. Schlecht erklärt:

Die Begründung von Fitch, dass Spaniens Sparprogramm das Wachstum drückt und somit die Schulden erhöht, ist richtig. Diese falsche Politik droht aber in ganz Europa. Der Markt wird durch drei große Ratingagenturen beherrscht. Private Ratingagenturen sind befangen, da sie kommerzielle Interessen verfolgen. Sie folgen den Vorgaben der Spekulanten. Die Bewertung gefährlicher Medikamente wird aus gutem Grund nicht der Phramaindustrie überlassen. DIE LINKE fordert eine europaweite öffentliche Ratingagentur und den Verzicht auf Sparprogramme in der Krise. Sie erhöhen Schulden statt sie zu senken."

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.05.2010 13:16.

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Gewalttätige Ehemänner gefährlichste Gegner für Polizisten

von redaktion am 29.05.2010 10:49




Gewalttätige Ehemänner gefährlichste Gegner für Polizisten


Hausbesuch

Berlin (rdp/dts) - Die gefährlichsten Gegner für deutsche Polizisten sind nicht Hooligans oder Krawall-Demonstranten, sondern offenbar gewalttätige Ehemänner. Das ist ein Ergebnis einer Studie des Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen (KFN) zum Thema "Gewalt gegen Polizeibeamte", wie der "Spiegel" in der am Montag erscheinenden Ausgabe berichtet. Etwa 20.000 Bedienstete gaben dafür unter anderem Auskunft über Verletzungen im Dienst. Bei Hausbesuchen aufgrund familiärer Streitigkeiten hätten demnach genauso viele Beamte schwere Verletzungen erlitten wie bei Demonstrationen und Einsätzen im Stadion zusammen. Sie seien oft schon an der Wohnungstür mit Flaschen oder Knüppeln empfangen worden, berichtet KFN-Direktor Christian Pfeiffer. Insgesamt stieg die Zahl der Fälle, in denen Polizisten bei Einsätzen wegen häuslicher Gewalt mindestens sieben Tage lang dienstunfähig waren, zwischen 2005 und 2009 um fast 80 Prozent an. Ein Grund für den hohen Anstieg
ist das
2002 erlassene Gewaltschutzgesetz, dass es Angehörigen erleichtert, gewalttätige Familienmitglieder von der Polizei aus der Wohnung entfernen zu lassen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.05.2010 10:50.
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