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Zweiklassenmedizin stoppen
von polis am 11.01.2012 17:35
Zweiklassenmedizin stoppen

Berlin (rdp)
Zur aktuellen Debatte über die Entwicklung des Gesundheitssystems erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer:
Die zunehmende Abwanderung privat Krankenversicherter in die gesetzliche Krankenversicherung legt eine zentrale Schwachstelle des deutschen Gesundheitssystems offen. Denn das Nebeneinander von privater und gesetzlicher Krankenversicherung ist kostspielig und ineffizient. So können drastische Prämienanstiege im Alter und fehlende Instrumente zur Preissteuerung der medizinischen Leistungen durchaus zu schwerwiegenden Nachteilen für privat Versicherte führen. Zudem verursacht die Spaltung des Krankenversicherungssystems wachsende Belastungen in der gesetzlichen Krankenversicherung. Hier müssen die Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen für mittlere und große Krankheitsrisiken einstehen, wie Gutachten belegen. Diese Ungerechtigkeit spiegelt sich nicht zuletzt auch in der Praxisgebühr wider.
Ziel muss es sein, die gesundheitliche Versorgung solidarisch fortzuentwickeln und die Trennung zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung aufzuheben. Zudem ist es erforderlich, die paritätische Finanzierung der Gesundheitskosten wiederherzustellen und eine solidarische Bürgerversicherung einzuführen.
Wer ist Deutschlands schlechtester Politiker?
von polis am 11.01.2012 17:09
Wer ist Deutschlands schlechtester Politiker?
ich bin's
Hamburg / Berlin (rdp) - Pannen, Skandale, Rücktritte: In einer Forsa-Umfrage exklusiv für das Premium-Magazin tv Hören und Sehen wurden die Deutschen nach den unfähigsten Politikern befragt - mit überraschenden Ergebnissen.
Guido Westerwelle vor Philipp Rösler, zwei Politiker der Schrumpf-Partei FDP auf den ersten beiden Plätzen des Negativ-Rankings - damit war noch zu rechnen. Doch dass Kanzlerin Angela Merkel auf Platz 3 der unfähigsten Politiker folgt - noch vor Christian Wulff und Karl-Theodor zu Guttenberg - das überraschte auch Peter Scholl-Latour, der die Umfrage-Ergebnisse für tv Hören und Sehen analysierte: "Die öffentliche Wahrnehmung hinkt da der Realität hinterher." Zustimmend kommentiert Scholl-Latour dagegen das Abschneiden von Westerwelle ("existiert als Außenminister gar nicht, hat nie etwas in Bewegung gesetzt") und Rösler ("für das Amt nicht geeignet").
Chefredakteur Uwe Bokelmann: "Die Umfrage-Ergebnisse sind besonders aussagekräftig, weil den Befragten keine Namensliste vorgelegt wurde - sie haben spontan und ungestützt die schlechtesten Politiker Deutschlands genannt."
"Armut macht krank"
von polis am 11.01.2012 16:45
"Armut macht krank"
Caritas-Kampagne: "Armut macht krank"
Berlin (rdp) - "Das Krankheitsrisiko steigt und die Lebenserwartung sinkt, wenn Menschen lange arbeitslos sind oder in prekären Beschäftigungsverhältnissen arbeiten; wenn sie über wenig oder kein Einkommen verfügen oder der Bildungsstand niedrig ist." Dies macht Caritas-Präsident Peter Neher heute vor Journalisten in Berlin bei der Präsentation der Caritas-Kampagne "Armut macht krank" deutlich.
"In einem der reichsten Länder der Welt ist die Tatsache, dass Armut krank macht, ein provozierender Zustand", so Neher. Zwar habe Deutschland ein solidarisches Gesundheitssystem von hoher Qualität. Doch es gebe gravierende Unterschiede zwischen den Einkommensgruppen: So liege die Lebenserwartung einer Frau aus der Armutsrisikogruppe rund acht Jahre unter der von Frauen aus einer hohen Einkommensgruppe. Bei Männern seien es elf Jahre.
Menschen, die von Arbeitslosengeld II leben, überlegten sich jede Ausgabe genau. Dies führe u.a. dazu, notwendige Arztbesuche aufzuschieben, um die Praxisgebühr zu sparen. Neher fordert daher die Abschaffung der Praxisgebühr. "Sie wurde eingeführt, um nicht notwendige Arztbesuche einzuschränken. Dieses Ziel hat sie nicht erreicht. Sie ist allein ein ergänzendes Finanzierungsinstrument mit hohen Bürokratiekosten."
Besonders schwierig sei die Situation für Menschen, die am Rand der Gesellschaft leben. Für sie gebe es nur ungenügende Zugänge zum Gesundheitssystem. Betroffen seien Obdachlose, Asylsuchende, Flüchtlinge oder Menschen, die illegal in Deutschland leben. "Menschen gehen nicht zum Arzt, wenn sie Angst haben müssen, den Behörden gemeldet und abgeschoben zu werden. Wir fordern, dass Menschen, die illegal in Deutschland leben, ihre Daten nicht preisgeben müssen, wenn sie einen Arzt brauchen."
Die Gesundheit eines Menschen dürfe nicht von seinem Einkommen, seinem Aufenthaltsstatus oder seinem sozialen Netz abhängen. "Wir brauchen keine Medizin-Tafeln in Deutschland", so Neher. Erforderlich sei eine Politik, die Gesundheit als Thema quer über alle Politikfelder verstehe und Armut und Arbeitslosigkeit noch aktiver als bisher bekämpfe. Nur so sei es möglich, den fatalen Zusammenhang zwischen anhaltender Armut und hohem Krankheitsrisiko zu durchbrechen. Doch auch der Einzelne sei gefordert, ihm solle die Verantwortung für die eigene Gesundheit nicht genommen werden. "Wir brauchen ein Präventionsgesetz, das Menschen über Gesundheitsthemen informiert und bereits Kinder und Jugendliche erreicht."
Auf der Kampagnenwebseite www.jeder-verdient-gesundheit.de finden Sie persönliche Geschichten zum Thema von Betroffenen und Fachleuten, Kontakte zu Interviewpartnern, Sozialpolitischen Positionen und einen Themenreport mit Zahlen und Fakten.
Foto: obs/Deutscher Caritasverband e.V.
DIE LINKE weist Vorwurf der Solidarität mit Assad zurück
von polis am 11.01.2012 13:45
DIE LINKE weist Vorwurf der Solidarität mit Assad zurück
Berlin (rdp). "Der Vorwurf der Springer-Presse: 'Linke-Politiker fordern Solidarität
mit Diktator Assad' ist eine unerträgliche Diffamierung. Kein Linker
ist mit irgendeinem Präsidenten solidarisch, der auf sein eigenes Volk
schießt. Die Springer-Presse versucht mit solchen Schlagzeilen, DIE
LINKE zu spalten und zu diskreditieren. Das wird ihr nicht gelingen.",
erklärt der Pressesprecher der Partei DIE LINKE, Alexander Fischer.
Fischer weiter: "Der syrische Präsident Baschar al-Assad muss
unverzüglich alle gewaltsamen Übergriffe, vor allem Tötungen von
Demonstranten, beenden sowie alle politischen Gefangenen freilassen.
Alle Staaten sind aufgerufen, den Nahost-Konflikt nicht für ihre
eigenen machtpolitischen Interessen zu missbrauchen. Wir werden alles
tun, um einen Krieg im Nahen Osten zu verhindern. Den Kampf um Frieden,
Freiheit und Demokratie hat DIE LINKE in ihrem neuen Parteiprogramm
festgeschrieben. Das ist in unserer Partei Konsens. Das gilt auch
uneingeschränkt für den Nahen Osten. Das Streben der Völker des Nahen
Ostens - einschließlich Syriens und Irans – nach Frieden, Freiheit,
Demokratie und Selbstbestimmung wird von der LINKEN uneingeschränkt
unterstützt. Wir verurteilen die Unterdrückung und Ermordung von
politisch Andersdenkenden scharf und werden sie niemals hinnehmen. Um
die Gewaltspirale zu beenden, müssen ernsthaft Verhandlungen mit allen
politischen Gruppierungen geführt werden. Krieg einschließlich der
Androhung von militärischer Gewalt ist kein Mittel zur Lösung des
Konflikts."
Da stimmt was nicht - polis-Presseschau
von redaktion am 11.01.2012 10:32
Presseschau vom 11.01.2012![]()

Armutsrisiko für Arbeitslose ist in Deutschland europaweit das Höchste.
Da stimmt was nicht
Die deutsche Wirtschaft brummt. Finanz-, Euro-, Schuldenkrisen hin oder her - das Wirtschaftswachstum der Deutschen knackt in 2011 die Dreiprozent-Marke. Der Schuldenberg wird ebenfalls kleiner und der EU-Stabilitätspakt wird auch wieder eingehalten. Gleichzeitig stellt die europäische Statistikbehörde fest, dass in Deutschland das Armutsrisiko für Arbeitslose nirgends höher liegt. 70% der Arbeitslosen sind armutsgefährdet. Im EU-Durchschnitt beträgt dieser Wert "nur" 45%. Da stimmt was nicht.
fr-online.de
Deutsche Wirtschaft knackt Drei-Prozent-Marke
... Steigende Konsumausgaben, höhere Investitionen und brummende Exporte haben der deutschen Wirtschaft 2011 das zweite Boomjahr in Folge beschert. Das Statistische Bundesamt legt erfreuliche vorläufige Zahlen vor: Die deutsche Wirtschaft ist demnach im Jahr 2011 um 3,0 Prozent gewachsen - das ist das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP). Im Jahr 2010 hatte die Wirtschaft um 3,7 Prozent zugelegt, das Krisenjahr 2009 hatte Deutschland mit einem Minus von 5,1 Prozent die tiefste Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg gebracht. ...
spiegel.de
Boom Boom Deutschland
... Die deutsche Wirtschaft ist im vergangenen Jahr kräftig gewachsen - trotz der europäischen Schuldenkrise. Laut Statistischem Bundesamt legte das Bruttoinlandsprodukt um drei Prozent zu, das Staatsdefizit sank. Für 2012 aber sagen manche Experten eine Rezession voraus. ...
taz.de
Arbeitslose werden schneller arm
... Die Bundesregierung sieht trotz der hohen Zahl Erwerbsloser, die von Armut bedroht sind, keinen Anlass, die Dauer des Arbeitslosengeldes I zu verlängern. "Es gibt keine derartigen Pläne in der Koalition", sagte Heike Helfer, eine Sprecherin des Bundesarbeitsministeriums, der taz. ...
sueddeutsche.de
Deutschlands arme Arbeitslose
... Nichts zu spüren vom Wirtschaftswunderland: Wer in Deutschland seine Arbeit verliert, hat ein weit größeres Risiko, in Armut abzurutschen als Arbeitslose in anderen EU-Staaten. ...
Foto: Lucie Gerhardt / pixelio.de
Arm und arbeitslos: Paritätischer fordert Mindestarbeitslosengeld
von polis am 10.01.2012 15:15
Arm und arbeitslos: Paritätischer fordert Mindestarbeitslosengeld
Berlin (rdp) - Als völliges Versagen der Arbeitslosenversicherung wertet der Paritätische Wohlfahrtsverband die sprunghaft gestiegene Armut unter Erwerbslosen. Nach Einschätzung des Verbandes ist dies das Ergebnis grob fahrlässiger arbeitsmarktpolitischer Entscheidungen seit 2003. Der Paritätische fordert eine arbeitsmarktpolitische Umkehr und die Einführung eines Mindestarbeitslosengeldes I.
"Mit den politischen Eingriffen seit der Einführung von Hartz IV hat man die Arbeitslosenversicherung mutwillig ins Leere laufen lassen", so Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen. Die Anspruchsvoraussetzungen seien verschärft und die Bezugsdauer verkürzt worden. Nach Angaben des Verbandes habe nur noch jeder Dritte, der arbeitslos werde, Anspruch auf Arbeitslosengeld I. Verschärft werde das Problem durch den sich hemmungslos ausbreitenden Niedriglohnsektor. Selbst jahrelange Beitragszahlungen schützten heute nicht mehr davor, bei Arbeitslosigkeit sofort in Hartz IV und damit bittere Armut zu fallen. "Eine Pflichtversicherung, die nur in jedem dritten Schadensfall greift und auch dann nicht einmal zuverlässig vor Hartz IV schützt, wenn die Menschen jahrelang eingezahlt haben, grenzt an Abzocke", so Schneider.
Damit die Arbeitslosenversicherung wieder vor Armut schützen kann, sei eine Anpassung an die gegebenen Verhältnisse und eine Rücknahme der Restriktionen der letzten Jahre überfällig. Der Paritätische fordert die Einführung eines Mindestarbeitslosengeldes I für langjährig Versicherte sowie die Verlängerung der maximalen Bezugsdauer. Darüber hinaus müsse die so genannte Rahmenfrist von zwei auf drei Jahre erweitert werden, innerhalb derer zwölf Monate Beschäftigung nachgewiesen werden müssen, um einen Anspruch auf Arbeitslosengeld I zu erhalten. Das Mindestarbeitslosengeld müsse deutlich über der Hartz IV-Schwelle liegen, um vor Armut zu schützen.
Nach aktuellen Daten von Eurostat liegt das Armutsrisiko für Erwerbslose in Deutschland bei 70 Prozent. Deutschland belegt damit den letzten Platz im europäischen Vergleich.
Billiglöhne kommen Staat teuer zu stehen
von redaktion am 10.01.2012 12:49
Billiglöhne kommen Staat teuer zu stehen
Saarbrücken / Berlin (rdp/ots) - Rund zwei Milliarden Euro musste der Bund nach einem Bericht der "Saarbrücker Zeitung" (Dienstag) im Vorjahr aufwenden, um Geringverdienern mit einem Vollzeitjob das Existenzminimum zu sichern. Rechne man noch die Betroffenen mit einem sozialversicherungspflichtigen Teilzeitjob hinzu, so seien es sogar vier Milliarden Euro gewesen, die der Staat über das Hartz-IV-System beisteuerte. Das Blatt beruft sich dazu auf eine aktuelle Untersuchung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB).
Demnach gibt es trotz guter Arbeitmarktlage und zum Teil spürbarer Lohnsteigerungen immer noch rund 560.000 sozialversichert Beschäftigte, die zusätzlich auf Hartz IV angewiesen sind. Das sind 2,5 Prozent aller sozialversicherten Erwerbspersonen. "Armut trotz Erwerbslosigkeit konzentriert sich insbesondere auf einzelne Branchen". sagte der DGB-Arbeitsmarktexperte, Wilhelm Adamy, dem Blatt. So sei das Risiko, in der Zeitarbeit zum Aufstocker zu werden, vier Mal höher als in der Gesamtwirtschaft. Etwa jeder zehnte Leiharbeiter habe im Vorjahr zusätzlich Hartz IV bezogen. Im Gastgewerbe seien es 8,4 Prozent aller Beschäftigten gewesen.
Laut DGB-Studie verdiente von allen erwerbstätigen Aufstockern zuletzt etwa die Hälfte nicht mehr als 6,50 Euro pro Stunde. Bei etwa jedem vierten lag der Stundenlohn sogar unter fünf Euro.
BRAVO ! - polis-Presseschau
von redaktion am 10.01.2012 10:26
Presseschau vom 10.01.2012
Aktivist mit Merkel-Maske bei einer Aktion für die Finanzsteuer in Berlin.
BRAVO !
Sie ist zwar wieder umgefallen, aber analog zur Energiewende, wird sie danach aufrechter stehen können. Angela Merkel gibt den Plänen des französischen Präsidenten Sarkozy, zur Einführung einer europäischen Transaktionssteuer nach. Auch gegen den Widerstand von Ländern außerhalb der Euro-Zone. Das Problem: Die Zweiprozent-Splitterpartei in ihrer Koalition will sich sperren und droht. Viel Beifall dagegen von Attac. „Das ist ein großer Fortschritt", sagte Attac-Experte Detlev von Larcher. Bravo!
fr-online.de
Attac applaudiert Merkel
... Das globalisierungskritische Netzwerk Attac reagiert begeistert auf die Ankündigung von Bundeskanzlerin Merkel, sich für eine Finanzsteuer auch allein in der Euro-Zone einzusetzen. „Das ist ein großer Fortschritt", sagte Attac-Experte Detlev von Larcher. ...
faz.net
FDP sperrt sich gegen Merkels Vorstoß
... Bei der Finanztransaktionssteuer wollen Berlin und Paris an einem Strang ziehen - und die Steuer notfalls ohne die Briten in Europa einführen. Die FDP ist gegen einen Alleingang im Euroraum, sie fürchtet, die Steuer belaste den Finanzstandort Deutschland einseitig. ...
spiegel.de
Merkels Finanzmarktsteuer-Plan empört FDP
... Der nächste heftige Koalitionskrach droht: In der schwarz-gelben Bundesregierung gibt es scharfe Auseinandersetzungen über die Ausgestaltung einer künftigen Finanztransaktionssteuer. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte nach einem Treffen mit Frankreichs Staatspräsident Nicolas Sarkozy in Berlin angekündigt, dass die Abgabe angesichts der Widerstände in der Europäischen Union notfalls nur in den 17 Euro-Ländern eingeführt werden könnte. ...
taz.de
Liberale setzen Merkel unter Druck
... Die FDP lehnt im Gegensatz zu Kanzlerin Angela Merkel die Einführung einer Finanztransaktionsteuer lediglich für den Kreis der Euro-Ländern kategorisch ab. FDP-Chef und Wirtschaftsminister Philipp Rösler sagte der Frankfurter Rundschau: "Ich bleibe dabei: Eine solche Steuer muss für alle EU-Länder gelten, nicht nur für die Euro-Staaten." ...
Foto: fr-online.de/afp
Sie retten weiter - polis-Presseschau
von redaktion am 09.01.2012 10:56
Presseschau vom 09.01.2012
Es wird weiter gerettet. Sarkozy und Merkel.
Sie retten weiter
Während ihres heutigen Treffens in Berlin wollen Bundeskanzlerin Merkel und der französische Staatspräsident Sarkozy ihre weitere gemeinsame Strategie zur Überwindung der Schuldenkrise beraten. Stimmungstrüber dürfte die einseitige Ankündigung Sarkozys sein, einen Alleingang zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer zu unternehmen. Passend fällt der Euro auf ein Rekordtief. Das sich die Griechenlandkrise weiter zuspitzt dürfte den beiden ebenfalls Kopfzerbrechen bereiten. Schon werden erneut Stimmen laut, Griechenland aus der Währungsunion zu schmeißen.
fr-online.de
Schuldenkrise lässt Euro auf Tiefstand stürzen
... Die Euro-Krise war nie auch nur ansatzweise gelöst. Jetzt zeigt sich die Schwäche der Eurozone auch am Euro: Er ist verglichen zum Dollar auf dem tiefsten Stand seit 16 Monaten und war dem Yen gegenüber zuletzt so schwach im Dezember 2000. Experten machten die anhaltend schlechten Nachrichten zur europäischen Schuldenkrise dafür verantwortlich. ...
faz.net
Paris will bei Finanzmarktsteuer vorpreschen
... Frankreich ist entschlossen, eine Finanztransaktionssteuer notfalls auch ohne deutsche und europäische Zustimmung einzuführen. Die französische Regierung kündigte am Sonntag an, dass sie im Februar einen entsprechenden Gesetzesvorschlag ins Parlament einbringen wolle. ...
spiegel.de
Euro fällt auf den tiefsten Stand seit 2010
... Die desolate Lage in Griechenland setzt die Gemeinschaftswährung unter schweren Druck. Der Euro fiel zeitweise unter die Marke von 1,27 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit September 2010. Der tschechische Notenbankchef legte der Regierung in Athen den Austritt aus der Euro-Zone nahe. ...
sueddeutsche.de
Der griechische Albtraum
... Die Wirtschaft schrumpft. Die Arbeitslosigkeit steigt. Die Reformen sind steckengeblieben. Die Malaise in Griechenland nimmt kein Ende, die Regierung braucht schon wieder neue Hilfsprogramme. Erneut steht der Staat vor entscheidenden Tagen. ...
Foto: spiegel.de/afp
Der Deutsch-Französische Tittenkrieg
von polis am 07.01.2012 15:37
Der Deutsch-Französische Tittenkrieg
von polis-Gastautor Thomas de Torquemada
TdT
Darf man es glauben, daß nach 70 Jahren Frieden ein kleinwüchsiger französischer Gimpel die europäische Einheit, die uns soviel an Blut, Schweiß und Tränen gekostet hat, wieder auf´s Spiel setzt? Darf es sein, daß nun, nachdem der welsche Erbfeind uns Elsass - Lothringen gestohlen hat, derselbe, ergraute Gockel dem deutschen Weibe seine Würde stiehlt, indem er es zuläßt, daß ein pikardischer Quacksalber, der sein Handwerk auf dem Bau gelernt hat, die deutsche Mutterbrust mit Fenstersilikon auspolstert?
Das bedeutet Krieg!
Ja, Verschwörung!
Denn kann es Zufall sein, daß dieser perfide Stich in den Busen des ästhetischen Empfindens gerade der hoffnungsvollen jungen deutschen Mädchen, die Unterminierung des Euro, die Verwandlung Ungarns in eine Schwejkiade, die rebalkanisierung der Wiege der europäischen Demokratie, die maghrebinischen Frühlinge und das Nagen am urinnersten Kern teutonischen Rückenmarks, dem frommen Glauben an eine stabile Währung, daß also das alles, dieses Zusammentreffen diverser Krisen Zufall ist?
Die Vergiftung des deutschen Nährstandes mittels Silikonpolsters trifft das Vaterland in seiner Achillessehne, und in tiefster Bedrängnis.
So stehen wir in aller Welt an verschiedenen Fronten, hart bedrängt! Am Horn von Afrika kämpfen unsere tapferen Kanonenboote gegen Horden zähnefletschender Piraten, am Hindukusch verteidigen wir Mädchenschulen oder zumindest die Idee davon. Der Chinese an sich, dem man allein aufgrund seines verschlagenen Blickes niemals trauen darf, entpuppt sich wieder als die gelbe Gefahr, die er immer schon war. Der Iran droht uns, den Lebenssaft abzuschneiden.
Die USA werden von einem falschen Messias regiert, der mehr versprochen hat, als sämtliche Heilslehren der Menschheit, sogar das Laufen über´s Wasser. Der Euro droht uns zwischen den Fingern zu zerinnen, weil falsche Freunde damit nicht gewuchert haben, sondern in den Budapester Puff gezogen sind.
Dem Verfassungsschutz droht ein Verbotsverfahren durch das Verfassungsgericht, weil die Geheimdienste Untersektion des Nationalsozialitischen Untergrundes waren.
Wir hätten es schon länger merken können, als die Ratten das sinkende Schiff verließen und sich in die Obhut lupenreiner Demokraten begaben.
Doch wir standen und kämpften gegen die Unbill der anflutenden Weltgeschichte.
Aber nun, da wir die Männlichkeit abgeschafft, gender mainstreaming die Geschlechterrollen niveliert, wir von einer Frau (so sagt man jedenfalls) regiert und von einer Memme als höchster moralischer Instanz geleitet werden, da trifft uns jener perfide Pfeil von angeblicher Freundeshand umso todbringender in die Mutterbrust.
Im Felde unbesiegt hat sich der Feind darauf verlegt, uns im Mark zu vergiften, dort wo die Zukunft unserer Gesellschaft gesäugt und großgezogen werden soll. Wen wundert´s da noch, daß die Geburtenrate sinkt. Daß unser Volk überaltert. Wie lange wohl treibt der Franzmann wohl schon sein schändlich Spiel, indem er vertrauenheischend um den Rock unserer Kanzlerin wie ein Stelzbock herumscharwenzelt und ihr mit seinen sabrigen Küßchen hier, Küßchen da den Verstand vernebelt, es aber nur darauf abgesehen hat, ihr die weibliche Büste zu vergiften?
Wieviele Fallen hat er der Memme in Bellevue wohl schon gestellt, in die unser moralisches Staatsorakel bereits getappt ist, bis er sich zum Reichsgrußaugust degradiert hat?
Verstrickt in Ehrenhändel mit einem Pressemann, dessen Seelenverwandtschaft zu der Mata Hari aus Oberfranken schon an der Frisur erkennbar war.
Ausgenommen und übers Messer balbiert von Frauen, denen der welsche Hagestolz wahrscheinlich solange den Kopf verdrehte, bis sie mit Talern beladen und abgefunden das Weite suchten.
In größter Not stehen wir kopflos da. Das Staatsorakel schweigt, die Amazone aus der Uckermark ebenso, der politische Countertenor, der einst die wirtschaftliche Elite des Landes repräsentierte und der Deutschen Sprache auch außenpolitisch wieder Gehör verschaffen wollte, aufs zahnlose Altenteil abgeschoben, und sein Ersatz, ein fernöstlicher Philosoph, der seine eigene Weisheit nicht versteht, unterbietet ihn auf dem Weg in die Bedeutungslosigkeit mühelos. Keine Rettung in Sicht, denn auch die Vertreter der handfesten Arbeiterschaft sind, nachdem sie der körperlichen Arbeit nicht mehr bedürfen, rund und dick geworden, kugeln über´s Parkett und liegen hilflos wie bei Käfer auf dem Rücken.
Im Felde unbesiegt erhascht uns erneut ein Dolchstoß, diesmal nicht in den Rücken, sondern in die Brüste - und so ergibt all das Ungemach, das uns trifft, einen Sinn, reißt den Vorhang vom Antlitz der Verschwörung, die vom Klimawandel bis zum Präsidentenschwindel reicht.
Da hilft nur eins, eine uralte Lehre, die besagt, daß man von seinen Problemen immer noch am besten ablenkt, indem man andere dafür verantwortlich macht und mit Hyperaktivität nach außen ablenkt. Das Volk muß zusammnegeschweißt werden.
Machen wir Brüderle zum neuen Weingott, der Kanzler und Präsident zugleich uns frohgemut in den Rachefeldzug gegen Frankreich führt, erklären wir Sarkozy den Tittenkrieg, versorgen unsere Weiber mit neuen Implantaten - und alles wird gut werden!
Auf in den Weltenkrieg, voran
mit schwäbischem Gruß!


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