Speisung der Armen - polis-Presseschau
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Speisung der Armen - polis-Presseschau
von polis am 21.09.2010 08:26
Presseschau vom 21.09.2010

Angela Merkel auf dem Millenniumsgipfel in New York
Speisung der Armen
In New York treffen sich die Führer der Welt zum Armutsgipfel. Die Staatenlenker überprüfen ihre eigenen Millenniumsziele und wollen einen Aktionsplan Entwicklungshilfe und Armutsbekämpfung beschließen. Die Bundeskanzlerin setzt sich groß in Szene.

fr-online.de
Merkel wirbt für Hilfe zur Selbsthilfe
… Sie ist auf dem Gipfel der 125 Staats- und Parteichefs eingetaucht wie ein Fisch im Wasser. Solche Konferenzen liegen ihr, und wenn sie einst mühelos die Klima-Kanzlerin gegeben hat, dann ist sie hier eben die Entwicklungskanzlerin. Sie spielt eine wichtige Rolle, weil sie inzwischen eine der dienstältesten, bekanntesten und auch beliebtesten europäischen Regierungschefs ist, weil Deutschland der drittgrößte Geber von Entwicklungshilfe ist und weil sie sich auch hier an ihre Devise hält, etwas von den Dingen verstehen zu wollen, über die sie redet. …

faz.net
Merkel: Regierungsführung ist das A und O
Auf dem Millenniumsgipfel in New York fordert UN-Generalsekretär Ban Ki-moon von den Industriestaaten einen „Kraftakt.“ Kanzlerin Merkel verlangt Anstrengungen der Nehmerländer. Nur wer „eine gute Regierungsführung“ vorzuweisen habe, könne auch eine Entwicklung sicherstellen. …

spiegel.de
Deutschland kämpft um Sitz in Sicherheitsrat
… Die Kanzlerin kämpft auf dem Millenniumsgipfel nicht nur um Strategien der Armutsbekämpfung. Ganz nebenbei kämpft sie auch um einen nichtständigen Sitz im Weltsicherheitsrat, dem mächtigsten Gremium der Uno. Wer auf einem der 15 Plätze im Sicherheitsrat sitzt, kann über Krieg und Frieden mitentscheiden, wird bei vielen Uno-Veranstaltungen bevorzugt behandelt - ist auf der politischen Weltbühne ein herausragender Staat. …

taz.de
Mal wieder ein Gipfel für die Armen
… Auf zahlreichen Gipfeltreffen von UNO,Weltbank, G 8/G 20 und anderen Institutionen wurden seit Ende des Kalten Krieges Aktionsprogramme zur Bekämpfung von Armut, Hunger, tödlichen Krankheiten oder Bildungsmangel beschlossen und konkrete Finanzzusagen gemacht. Wären diese Versprechen eingehalten worden, wären die Probleme heute wahrscheinlich weitgehend überwunden. Doch die zugesagten Gelder wurden zu einem großen Teil nicht ausgezahlt.
Daher ist die Umsetzung der im Jahre 2000 auf einem UNO-Gipfel verbindlich vereinbarten Millenniumsziele zur Verringerung der globalen Armut bis zum Jahr 2015 immer unwahrscheinlicher. Das wird in dem Zwischenbericht "10 Jahre Millenniumsziele" sehr deutlich, den UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon im Juni vorlegte. ...
Foto: fr-online/afp
Re: Speisung der Armen - polis-Presseschau
von phantadu am 21.09.2010 09:49Es ist wie immer in elitären Kreisen: Je mehr sie sich für gute Absichten feiern lassen, desto weniger Substanz hat es. Das ist Burdaniveau. Immer mehr Schein als Sein. Wie könnten sie auch? Diese selbst-ernannten Armenspeiser schaffen es ja selbst in ihren eigenen reichen Ländern nicht, die Schwachen der Gesellschaft mitzunehmen. Und wenn man die Politik anschaut, merkt man auch schnell, dass das auch gar nicht ihre Absicht ist.


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