Löschen statt sperren - polis-Presseschau
[ Nach unten | Zum letzten Beitrag | Thema abonnieren | Neueste Beiträge zuerst ]
Löschen statt sperren - polis-Presseschau
von redaktion am 06.04.2011 09:22
Presseschau vom 06.04.2011

So nun nicht mehr: Künftig wird gelöscht und nicht gesperrt.
Löschen statt sperren
Die Koalition hat sich entschieden, die umstrittenen Netzsperren abzuschaffen. Um Kinderpornografie im Netz zu bekämpfen, setzt die Regierung nun ganz auf das Löschen der Inhalte. Die erwiesenen Erfolge beim Löschen haben nun ein Aufheben des unter schwarz-rot entstandenen Gesetzes zur Folge.

fr-online.de
Internetsperren sind endgültig vom Tisch
Die Spitzen der schwarz-gelben Koalition wollen das Sperrgesetz kippen und kinderpornografische Inhalte im Internet künftig ausschließlich löschen. Neue BKA-Zahlen zeigen, wie erfolgreich dieser Ansatz mittlerweile ist. Kritiker aber befürchten einen Deal. …

faz.net
Internetsperren endgültig vom Tisch
… Die umstrittenen Sperren für Kinderpornos im Internet sind endgültig vom Tisch. Die Spitzen der schwarz-gelben Koalition in Berlin beschloss am Dienstag, das Sperrgesetz der Vorgängerregierung zu kippen. Zugleich verständigten sich die Partei- und Fraktionschefs auf die Einrichtung einer Visa-Warndatei, um Visa-Missbrauch stärker zu bekämpfen. …

spiegel.de
Koalition begräbt "Zensursula"-Gesetz
Webseiten mit kinderpornographischen Inhalten sollen künftig nicht gesperrt, sondern gleich gelöscht werden - das entschied die Koalition und kippte damit endgültig das Gesetz ihrer schwarz-roten Vorgänger. Die Netzgemeinde hatte energisch gegen die alte Regelung protestiert. …

taz.de
Koalition schafft Netzsperren ab
… Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) begrüßte das Ende für die Sperren. Es gebe Erfolge beim Löschen - der nun eingeschlagene Weg der Koalition sei daher richtig. "Nach aktuellen Zahlen des Bundeskriminalamtes sind nach zwei Wochen 93 Prozent der kinderpornografischen Inhalte gelöscht, nach vier Wochen sind es sogar 99 Prozent", sagte sie. ...
Foto: taz.de/dpa


Antworten