„In unserem Namen“

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„In unserem Namen“

von redaktion am 10.04.2010 09:56




Presseschau vom 10.04.2010



Krieg im "dringenden Interesse der Sicherheit Deutschlands":
Merkel bei Staatsakt Foto: taz.de/dpa


„In unserem Namen“

Die Trauerfeier für die drei am vergangenen Karfreitag bei Kundus gefallenen Bundeswehrsoldaten glich einem Staatsakt. In letzter Minute hatte sich auch die Bundeskanzlerin entschlossen den Kriegstoten die Ehre zu erweisen.





fr-online

Analyse: Merkel verneigt sich vor den Toten von Kundus

… In ihrer Ansprache stellt Merkel sich bewusst hinter die Bundeswehr. Afghanistan dürfe nie wieder von Taliban und Al-Kaida-Terroristen beherrscht werden, betont sie. Es gebe keine Zweifel an dem Kampfeinsatz. "Was wir am Karfreitag in Kundus erleben mussten, das bezeichnen die meisten verständlicherweise als Krieg - ich auch", sagt Guttenberg. Den Angehörigen spricht er sein Mitgefühl aus. "Mit ihnen trauern wir, trauert ein Land." …




faz.net

Letztes Geleit für getötete Soldaten

… Merkel und Guttenberg nannten den Einsatz deutlicher noch als bisher einen Krieg - Merkel mit den Worten, die meisten Soldaten sprächen von einem Bürgerkrieg oder einem Krieg, „und ich verstehe das gut“. Guttenberg sagte, die meisten Soldaten bezeichneten die Vorgänge in Kundus „verständlicherweise als Krieg - ich auch“. Guttenberg nannte den Feldwebel und die zwei Zeitsoldaten „echte Patrioten“. Sie waren bis zur Verlegung nach Kundus im Februar zusammen mit 1100 weiteren Soldaten in einem Fallschirmjägerbataillon im niedersächsischen Seedorf stationiert. …




spiegel.de

"Mit Ihnen trauert ein ganzes Land"

… Merkel ist Politikerin, eine Trauerrednerin ist sie nicht. Statt persönlicher Worte setzt sie auf politische Ausführungen. Die Kanzlerin verteidigt das Engagement der Bundeswehr in Afghanistan und spricht über den Wiederaufbau. "Ich stehe sehr bewusst hinter diesem Einsatz", sagt sie. Er sei nötig, "weil er der Sicherheit unseres Landes dient". Der Einsatz in Afghanistan werde "nicht einen Tag länger dauern als erforderlich". Einen konkreten Abzugstermin nennt die Kanzlerin nicht. …




taz.de

Kanzlerin verabschiedet Soldaten

… Afghanistan sei "Brutstätte des Terrors" wie den des 11. September und dürfe "nie wieder Plan- und Rückzugsort für al-Qaida werden", sagt Angela Merkel, als sie an den Altar tritt. Der Einsatz, bei dem die drei Soldaten starben, liege deshalb im "dringenden Interesse der Sicherheit Deutschlands". …
"In unserem Namen" seien die Fallschirmjäger "am Karfreitag gefallen, ja, am Karfreitag, zynisch von jenen gewählt, denen ein Menschenleben nichts, rein gar nichts zählt", sagt der Minister. Am Ostersonntag habe er die "Tränen der heimkehrenden Kameraden gesehen", für die diese sich nicht schämen müssten, denn "gottlob" trauere Deutschland "nicht im Verborgenen, sondern in aller Offenheit". ...

Antworten Zuletzt bearbeitet am 10.04.2010 10:06.

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