Es wird eng - polis-Presseschau

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polis
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Es wird eng - polis-Presseschau

von polis am 30.07.2011 13:07




Presseschau vom 29.07.2011



Verzweifelt suchen US-Politiker nach einer Lösung der Schuldenkrise.


Es wird eng

Die Schuldenschlacht des amerikanischen Präsidenten mit dem, von seinen Widersachern dominierten, Kongress wird eng. Bis kommenden Dienstag braucht Obama eine Erhöhung seines Schuldenlimits - ansonsten droht die Zahlungsunfähigkeit der USA. Die "Märkte" fiebern einer Lösung entgegen. Ein aktueller Kompromiss der Republikaner wurde im, wiederum von Demokraten beherrschten, Senat abgewiesen.





fr-online.de

Bewegung im US-Schuldenstreit


...

In den erbitterten Streit zur Erhöhung der Schuldengrenze in den USA ist kurz vor Ablauf der Frist Bewegung gekommen. Die Republikaner brachten nach einer hitzigen parteiinternen Debatte am Freitag einen überarbeiteten Vorschlag im Kongress zur Abstimmung, der eine kurzfristige Heraufsetzung des gesetzlich verankerten Limits von derzeit 14,3 Billionen Dollar um etwa 900 Milliarden Dollar vorsieht. Das von ihnen dominierte Repräsentantenhaus stimmte mehrheitlich zu, doch wie erwartet lehnte der Senat, in dem die Demokraten von Präsident Barack Obama das Sagen haben, ab. ...




faz.net

Absoluter Stillstand

... Nach mehrmaligem Aufschub verabschiedete das von den Republikanern dominierte Repräsentantenhaus mit 218 zu 210 Stimmen einen Antrag, der das Schuldenlimit von derzeit 14,3 Billionen Dollar zunächst um 900 Milliarden Dollar erhöhen würde. Um sich die Zustimmung der Hardliner in den eigenen Reihen zu sichern, hatte der republikanische Mehrheitsführer John Boehner seinen Vorschlag am Freitag nochmals verschärft: So machte er weitere Erhöhungen der Schuldengrenzen davon abhängig, dass ein Verfassungszusatz, der zu einem ausgeglichenen Haushalt verpflichtet, den Kongress passiert. ...




spiegel.de

Amerika setzt seinen weltweiten Ruf aufs Spiel

... Der große Moment verendete wie ein Fisch auf dem Trockenen. Um kurz vor 18.30 Uhr Ortszeit am Freitagabend verabschiedeten die Republikaner im Washingtoner US-Repräsentantenhaus ihren neuen Schuldenplan mit der nötigen Mehrheit von 216 Stimmen. Müder Applaus dümpelte durchs Plenum. "Wir haben", hatte John Boehner, der Sprecher der Kammer, seinen Truppen noch kurz zuvor zugerufen, "unser Bestes getan." ...




taz.de

Das Spiel mit dem Feuer

... Was bis vor Kurzem als undenkbar galt, könnte nun doch bitterer Ernst werden: Nachdem sich im US-Schuldenstreit nicht einmal mehr die Republikaner untereinander einig sind, rückt ein Staatsbankrott der weltgrößten Volkswirtschaft immer näher. Nächste Woche könnten die USA zahlungsunfähig sein. Christine Lagarde, Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), warnt vor "ernsthaften" Auswirkungen. Steht die Weltwirtschaft vor dem nächsten Zusammenbruch? ...

Foto: fr.online.de/dpa

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