Doppelschlag - polis-Presseschau

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Doppelschlag - polis-Presseschau

von redaktion am 19.07.2010 08:37




Presseschau vom 19.07.2010



Abschied mit ernster Miene: Hamburgs erster Bürgermeister Ole von Beust (CDU)


Doppelschlag

Der gestrige Sonntag wird den Hamburgern im Gedächtnis bleiben. Um 17 Uhr 30 kündigt CDU-Bürgermeister Ole von Beust seinen Rücktritt an - gegen 22 Uhr steht fest, dass die von allen Senatsparteien getragene Schulreform per Volksentscheid gekippt ist.





fr-online.de

Doppeltes Desaster

"Das wäre ein noch schwerer Schlag", sagte GAL-Chefin Katharina Fegebank am Sonntagabend, als sich die nächste Katastrophe für Schwarz-Grün abzeichnete. Am frühen Abend hatte CDU-Bürgermeister Ole von Beust seinen Rücktritt für den 25. August angekündigt. Außerdem Karin von Welk, die parteilose Kultursenatorin und Senatskanzleichef Volkmar Schön. …




faz.net

Es grünt so schwarz – auch ohne Ole

… Schließlich wird das Bündnis auch deshalb halten, weil beide Parteien erst einmal damit beschäftigt sind, sich neu zu orientieren. Die CDU sicherlich mehr als die GAL: Sie muss nun ohne den beliebten Bürgermeister auskommen, der seit 2001 gute Wahlergebnisse sicherte. Allerdings war die Zustimmung für ihn in der Partei geschwunden, weil mancher Parteifreund in Ole, wie er in der Partei nur genannt wird, schon einen halben Sozialdemokraten zu erkennen meinte. …




spiegel.de

Hamburg macht Schule

Es war ein historischer Sonntag für Hamburg, und Ole von Beusts Rückzug hat nur zum kleineren Teil damit zu tun. Wichtiger noch ist: Per Volksentscheid haben die Bürger das Primarschul-Projekt des schwarz-grünen Senats gekippt. Ihr Triumph wird Folgen für die Bildungspolitik bundesweit haben. …




taz.de

Die Primarschule ist gescheitert

...Die Primarschul-Reform ist vom Tisch. Um 22.10 Uhr meldete das Statistikamt Nord zum ersten Mal Zahlen, nach denen die Initiative "Wir wollen lernen" für ihre Ablehnung der sechsjährigen Primarschule nicht nur bei den Ja-Stimmen weit vor dem Vorschlag der vier Bürgerschaftsparteien lag, sondern auch das erforderliche Quorum von gut 247.000 Stimmen erreicht hatte. Am Ende hatten 276.304 Hamburger für die Initiative gestimmt, nur 218.065 für die Pläne des Hamburger Senats ...

Foto: faz.de

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.07.2010 08:46.

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