Die 40 Räuber - polis-Presseschau
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Die 40 Räuber - polis-Presseschau
von redaktion am 21.08.2010 09:44
Presseschau vom 21.08.2010

Die 40 Räuber
Die 40 Unterschriften unter dem offenen Erpresserbrief an die Bundesregierung sind der vorläufige Höhepunkt einer bislang einzigartigen Kampagne. Die Unverfrorenheiten der Atomlobbyisten scheinen sich auch noch auszuzahlen.

fr-online.de
Brennelementesteuer: Die Putschisten
… Man liest und schaut und staunt: Geht es um die Menschenrechte? Ist Deutschland in Gefahr? Droht eine neue Weltwirtschaftskrise? Nein. Es geht um die Brennelementesteuer. 2,3 Milliarden will die Regierung von den Stromkonzernen dafür, dass sie ihnen mit einer Laufzeitverlängerung für die Kernkraftwerke ein Vielfaches an Gewinnen ermöglicht. 2,3 Milliarden, das sind für die Firmen mit Verlaub: Peanuts! …

faz.de
40 Manager greifen Röttgens Politik an
Deutschland könne auf Kohle und Kernenergie nicht verzichten, schreiben mehr als 40 Vorstandschefs und Politiker in einem „energiepolitischen Appell“. Ein vorzeitiger Ausstieg würde Milliarden vernichten. Ackermann, Bierhoff, Großmann: FAZ.NET zeigt die Unterzeichner. …

spiegel.de
Schwarz-Gelb rückt von Atomsteuer ab
… Partei-Chef Sigmar Gabriel plädierte in der "Saarbrücker Zeitung" für einen Abbruch der Gespräche mit den Stromkonzernen. Mit Blick auf die Anzeige der Manager sprach er von einer "beispiellosen Propagandawelle der vier Atomkonzerne". Grünen-Chef Cem Özdemir warnte die Koalition vor einem Kniefall: "Eine demokratisch legitimierte Regierung lässt sich in ihren Entscheidungen von der Atomlobby lenken", klagte er. Auch die Linke lehnt einen Deal ab. "Ein Vertrag mit den Energiekonzernen wäre ein Kotau vor der Atomwirtschaft."

taz.de
Die DAX-APO
… Allerdings stößt die Anzeige in der deutschen Wirtschaft nicht nur auf Zustimmung: "Der Inhalt passt nicht zu unserer Nachhaltigkeitsstrategie", hieß es gestern aus einem großen Dax-Unternehmen. Über solche Anzeigen lohne es nicht, den Konflikt mit der Politik zu suchen. Werner Dub, Vorstand des Energiekonzernz MVV, sagte der taz, wer über Laufzeitverlängerungen berate "darf das nicht mit der Lobby tun, also mit den Chefs der Atomkonzerne". In Anspielung an ein Zitat von RWE-Chef Jürgen Großmann forderte Dub von der Politik "klaren Verstand". Zusätzliche Atomgewinne müssten abgeschöpft werden um der Marktkonzentration entgegen zu wirken. ...
Grafik: Fabian Löffler (fabianloeffler.wordpress.com/)


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