Das Geschwätz der Opfer
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Das Geschwätz der Opfer
von redaktion am 05.04.2010 09:51
Presseschau vom 05.04.2010

Der Vatikan steht unter Druck. Doch Papst Benedikt XVI. schweigt weiterhin - und
sammelt Sympathisanten um sich. Foto: sz.de/AFP
Das Geschwätz der Opfer
Ostern in Rom. Der Papst verliert kein Wort zu Missbrauchsskandalen in seiner Kirche. Der Dekan des Kardinalskollegs, Angelo Sodano, bezeichnet zu Beginn der Ostermesse Kritik als „Geschwätz“.

fr-online.de
"Wie Blei auf der ganzen Kirche"
Überschattet von den Missbrauchs- und Misshandlungsfällen haben die christlichen Kirchen am Sonntag das Osterfest begangen. Zehntausende Gläubige versammelten sich zum Gebet in den Gotteshäusern. In Rom spendete der bayerische Papst Benedikt XVI. den Ostersegen und sprach die traditionellen Worte "urbi et orbi" - "der Stadt und dem Erdkreis". Bei einer Messe unter freiem Himmel forderte das Oberhaupt der katholischen Kirche die Menschen zu einer geistigen und moralischen Umkehr auf. Auf die jüngsten Missbrauchsfälle ging der Papst nicht ein. …

spiegel.de
Vatikan-Botschaft vergrätzt Kirchenopfer
Der Papst schweigt zum Missbrauch, ein Kardinal tut Kritik als "Geschwätz" ab: Die Osterbotschaft im Vatikan hat viele Gläubige enttäuscht, andere empört. Ein Opferverband verurteilt die Ansprache als Beleidigung. In Großbritannien mobilisieren Tausende im Internet gegen einen Besuch von Benedikt XVI. …

welt.de
Kardinal tut bei Ostermesse Kritik als Geschwätz ab
… Der Vatikan ist überraschend vom üblichen Ablauf der Ostermesse abgewichen, um die Kritik im Zuge des Missbrauchsskandals als belanglos zurückzuweisen. Zum Auftakt des Gottesdienstes ergriff der Vorsitzende des Kardinalskollegiums am Sonntag vor tausenden Gläubigen das Wort und erklärte demonstrativ, Benedikt XVI. könne sich des Rückhalts der Gemeinde sicher sein. …

sueddeutsche.de
''Unbedeutendes Geschwätz dieser Tage''
… Während der Skandal um sexuellen Missbrauch in der Kirche die Osterpredigten in Deutschland bestimmte, hat Papst Benedikt XVI. zu dem Thema geschwiegen. Der Dekan des Kardinalskollegiums, Angelo Sodano, wich dagegen vom Protokoll ab, um sich hinter den Papst zu stellen, der wegen des Skandals mehrfach persönlich angegriffen worden war.
"Heiliger Vater, das Volk Gottes ist mit Dir und wird sich nicht von dem unbedeutenden Geschwätz dieser Tage beeinflussen lassen", sagte Angelo Sodano unter dem Jubel der Anhänger des Papstes, die trotz des regnerischen Wetters auf den Petersplatz gekommen waren. ...


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